Titelaufnahme

Titel
Transkulturalität im Krankenhaus - Die Pflege, Begleitung und Betreuung von schutzsuchenden Menschen mit speziellem Bezug auf die Poliomyelitis
Weitere Titel
Transculturality in Hospitals- Holistic Health Care for Refugees with Particular Reference to Poliomyelitis
VerfasserKrasniqi, Donika
GutachterPotzmann, Elisabeth
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Flüchtlinge / Gesundheit / Gesundheitssystem / Impfungen / interkulturelle Pflege
Schlagwörter (EN)extinct diseases / Migrant friendly Hospital / refugees / refugees and diseases / refugees health status
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund der Millionen von Menschen, die sich momentan auf der Flucht befinden, und der in Europa stattfindenden Migrationsprozesse kann die westliche Kultur nicht mehr als homogen betrachtet werden. Das Wahrnehmen, sowie Akzeptieren der vielfältigen und multikulturellen Gesellschaft eines „neuen Europas“ verlangt dabei nicht nur die Integration sowie Anpassung der schutzsuchenden Menschen, sondern auch deren Akzeptanz und Eingliederung in die Gesellschaft, als auch in bestehende gesundheitspolitische Strukturen. Dies erfordert Kenntnisse im Rahmen von populationsspezifischen Risikofaktoren, Wissen und Akzeptanz kulturspezifischer Denk- und Lebensweisen, als auch Berücksichtigung und Erkennen psychosozialer Belastungen, die im Kontext des Migrationsprozesses zum Vorschein treten können. Durch das Einbinden kulturdeterminierter Faktoren innerhalb der professionellen Pflege, erhalten Pflegepersonen die Chance bestehende Unterschiede in der Gesundheitsversorgung zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern zu überbrücken, und wesentliche gesundheitspräventive und gesundheitsförderliche Maßnahmen zu setzten. Auf diese Weise können alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Kultur, Alter, Geschlecht, sozialen Status und Herkunft die Möglichkeit auf eine einheitliche und chancengleiche Gesundheitsversorgung, welche den Zugang zu Schutzimpfungen wie der Poliomyelitis implementieren, erhalten.

Zusammenfassung (Englisch)

Due to of the millions of people which are at the moment on the run, and the migration processes taking place in Europe the western culture cannot be longer considered as homogeneous. Besides, the percipience, as well as accepting the varied and multicultural society of „new Europe“ requires not only the integration and adaptation of the protection-looking people, but also their acceptance and integration in the society, as well as in existing health-political structures. This requires knowledge of risk factors specific for individual populations, knowledge and acceptance of cultural specific ways of thinking and life-styles, as well as consideration and recognising psychosocial charges which can step in the context of the migration process to the prelight. By integrating cultural-determined factors within the professional care, nursing people receive the chance to bridge existing differences in the health care between the industrial countries and developing countries, and to place essential health-preventive and health-promoted measures. In this manner all people, regardless of their religion, culture, age, gender, social standing and origin get the chance of a uniform and balanced health care, which contains the access to protective inoculations like the poliomyelitis.