Titelaufnahme

Titel
Das patellofemorale Schmerzsyndrom – Die physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten
Weitere Titel
The patellofemoral pain syndrome - the physioterapeutic options of treatment
VerfasserFrantes, Stefan
Betreuer / BetreuerinKlinger, Meike
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Patellofemorales Schmerzsyndrom / PFSS / Krafttraining / Tape / Dehnen / Behandlung / Physiotherapie / Rehabilitation
Schlagwörter (EN)patellofemoral pain syndrome / PFPS / strength training / tape / stretching / treatment / physiotherapy / rehabilitation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext: Im Mittelpunkt dieser Bachelorarbeit steht der Vergleich verschiedener Heran-gehensweisen bezüglich einer Behandlung des patellofemoralen Schmerzsyndroms. Dabei sollten unterschiedliche Trainingspläne ausgewertet und analysiert werden, um schluss-endlich eine Therapieempfehlung abgeben zu können.

Methodik: Die Art der Bearbeitung dieser Arbeit ist als nicht empirisch, sprich hermeneu-tisch zu bezeichnen. Die verwendete Literatur umfasst Studien verschiedener Evidenzklas-sen, welche zugleich einen Trainingsplan aufweisen. Um dies zu gewährleisten, wurde in der elektronischen Datenbank Pubmed recherchiert. Nach der Auswahl passender Publika-tionen ist eine vom Verfasser dieser Bachelorarbeit vorgegebene Kategorisierung der Ar-tikel vorgenommen worden, um anschließend eine strukturierte Analyse zu ermöglichen.

Ergebnisse: Insgesamt wurden neun Interventionsstudien zur genaueren Auswertung he-rangezogen. Diese beinhalten verschiedenste Möglichkeiten ein PFSS zu behandeln. Be-sondere Bedeutung wurde dem Training von Hüft- und Oberschenkelmuskulatur zuge-sprochen. Insgesamt definierte man fünf verschiedene Herangehensweisen, welche sich alle, trotz ihrer groben methodischen Unterschiede, durch ein kontinuierlich positives Er-gebnis hinsichtlich Kraft, Funktion und Schmerzen als geeignet erwiesen.

Conclusio: Bezugnehmend auf die physiotherapeutische Praxis erweisen sich all jene aus-gewerteten Trainingsweisen als erfolgreich. Unter Berücksichtigung von geschlechtsspezi-fischen Unterschieden ist eine Kombination der angeführten Maßnahmen zu empfehlen, welche Schwerpunkte anhand defizitärer Aspekte des Patienten aufweisen sollten. Des Weiteren ist die Notwendigkeit der weiteren Forschung im Bereich Ursache und Entste-hung des PFSS sowie geschlechtsspezifische Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu er-wähnen.

Zusammenfassung (Englisch)

Context: The main emphasis of this bachelor thesis lies on the comparison of different approaches to treatment of the patellofemoral pain syndrome. In doing so, different train-ing plans should be evaluated and analyzed in order to finally be able to provide a therapy recommendation.

Methods: The manner of this paper is to be described as non-empiric, ie hermeneutic. The literature used includes studies of different classes of evidence featuring exercise sched-ules. On that account the online database Pubmed has been used for doing research. After selecting suitable studies a categorization of the articles, which was specified by the author of this Bachelor thesis, was carried out in order to subsequently enable a structured analy-sis.

Results: All in all, nine studies have been used for a detailed analysis. These include vari-ous possibilities to treat a PFSS. Special importance within the publications was given to the training of hip and thigh muscles. A total of five categories were defined all of which, despite their coarse methodological differences, were found to be suitable by a continu-ously positive result in terms of strength, function and pain.

Conclusio: Concerning physiotherapeutic practice, all the evaluated interventions prove themselves to be successful. Under consideration of gender-specific differences, it is rec-ommended to combine the discussed methods, which should be adapted to the individual deficits of each patient. Moreover, further research in the fields of cause and origin of the PFPS as well as sex-specific differences and similarities is needed.