Titelaufnahme

Titel
Die Wirkung der Triggerpunkttherapie und des aktiven Dehnens : auf die Fascia lata am Beispiel von LäuferInnen mit ITBS im Vergleich
Weitere Titel
A comparison of the impact of Triggerpoint therapy and Static stretching on the Fascia lata by the example of runners having an ITBS
VerfasserPregartner, Agnes
Betreuer / BetreuerinKundegraber, Manuela
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Iliotibiales Bandsyndrom/ITBS / Statisches Dehnen / Stretching / Triggerpunkttherapie / Fascia lata / Myofasziale Therapie
Schlagwörter (EN)Iliotibial Band Syndrome/ITBS / Stretching / Triggerpoint therapy / Fascia lata / Myofascial Therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kurzfassung

Hintergrund: Da Laufen als (Hobby-)Sport an Beliebtheit zugenommen hat, kommt es in der Folge auch vermehrt zu Überbeanspruchungen. Es entstehen Verletzungen wie das Iliotibiale Bandsyndrom, auch „Runner’s knee“ genannt. Das Läuferknie stellt bei Läuferinnen und Läufern die häufigste Erkrankung am lateralen Knie dar. Es ist wichtig, die Verletzung von der Diagnosestellung an gezielt zu therapieren, um einen Krankheitsverlauf, der oft aufgrund von Schmerzen eine Schonung notwendig macht, nicht zu verzögern. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob statisches Dehnen als aktive Therapiemethode, im Vergleich zur Triggerpunkttherapie als passive Methode, eine andere Wirkung erzielt. Die festgestellten strukturellen und funktionellen Unterschiede in der Faszie werden in diesem Zusammenhang ebenfalls untersucht. Methodik: Es handelt sich um eine nicht-empirische Forschungsarbeit, bei der nur bereits bestehende Fachliteratur als Quelle verwendet wurde. Für die Literaturrecherche wurden die beiden Internetplattformen „PubMed“ und „ResearchGate“ genutzt. Einschlusskriterien waren Menschen als Versuchsobjekte, maximal zehn Jahre alte Studien und Englisch als Schriftsprache. Studien, die sich mit anderen Sportarten und/oder nicht entsprechenden Behandlungsmethoden beschäftigen, wurden ausgeschlossen. Ergebnisse: Das statische Dehnen und die Triggerpunkttherapie werden oft in Kombination mit anderen Therapiemethoden eingesetzt, weswegen die Wirkungsintensität einzelner Maßnahmen schwer zu beurteilen ist. Die Dehnung des ITB als wirksame Behandlungsmethode konnte aufgrund einer nicht signifikanten Längenveränderung des Tractus iliotibialis (bei maximaler Kontraktion des TFL) nicht bewiesen werden. Conclusio: Beide Therapiearten haben ihre Berechtigung, da diese als Teil von Therapieprogrammen in den meisten Fällen zur vollständigen Heilung und Rückkehr zum Sport führen. Dennoch ist eine weitere Erforschung vieler mit ITBS zusammenhängender Aspekte notwendig, um evidenzbasiert behandeln zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Since running as leisure sports has grown in popularity, the occurrence of overuse injuries has been steadily increasing. Consequently, lesions like the Iliotibial Band Syndrome, also known as “Runner’s knee”, are developing. This injury proves to be the most common of all lateral knee injuries with runners. It is important to start a targeted treatment following diagnosis to avoid a prolonged disease progression (which often goes hand in hand with the need for rest because of pain). The aim of this thesis is to find out whether there is a difference in the effectiveness of Static stretching as an active therapy method as opposed to Triggerpoint therapy as a passive method. In this context, the identified structural and functional differences in the fascia will be examined. Methods: This work is a non-empiric research project for which only existing literature has been used as a source. The literature search took place on the internet platforms "PubMed" and "ResearchGate". Inclusion criteria were humans as test objects, studies published no longer than ten years ago and in English language. Studies dealing with other types of sport and/or other non-corresponding treatment methods were excluded. Main results: Static stretching and Triggerpoint therapy are often applied in combination with other therapy methods. Therefore, the effect of standalone therapies is difficult to evaluate. The application of the ITB stretch could not be verified since the change of length of the iliotibial tract (during maximum contraction of the TFL) was not significant. Conclusion: Both therapy methods are justified as in most cases they lead to a complete healing and possible return to sports when performed as a part of therapy. Nevertheless, further research on ITBS and aspects related to it is necessary to be able to treat patients based on evidence.