Titelaufnahme

Titel
Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung – Ein gemeinsames Arbeitsfeld für Hebammen und PhysiotherapeutInnen
Weitere Titel
Pregnancy assictance and antenatal care – A common work area for midwives and physiotherapists
VerfasserSengseis, Regina
GutachterEder, Angelika
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Geburtsvorbereitungskurse / Schwangerschaftsbegleitung / Interdisziplinäre Zusammenarbeit / Hebammen / PhysiotherapeutInnen / Gynäkologie
Schlagwörter (EN)Pregnancy assistance classes / Antenatal care / Interdisciplinary collaboration / Midwives / Physiotherapists / Gynaecology
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Schwangere Frauen haben in Österreich die Möglichkeit aus einem breiten Angebot an Schwangerschaftsbegleitungs- und Geburtsvorbereitungskursen zu wählen. Sämtliche Krankenhäuser die Entbindungen durchführen, Eltern-Kind-Zentren, Volkshochschulen und auch private Vereine bieten Kurse an. Die positiven Auswirkungen eines solchen Kursbesuches für die werdenden Mütter (und auch Väter), konnten, sowohl in physiologischer als auch in psychologischer Hinsicht, bereits in mehreren Studien nachgewiesen werden.

In Österreich werden diese Kurse in der Regel von Hebammen oder Physio-therapeutInnen durchgeführt. Beide Berufsgruppen sind aufgrund ihrer Ausbildung dazu berechtigt und haben dies auch in ihrem Berufsbild bzw. Kompetenzprofil verankert.

Das führt zu folgenden Fragestellungen: Wie gestaltet sich aktuell die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Berufsfeld? Worin sehen die Angehörigen der beiden Berufsgruppen ihre spezifische Expertise bzw. was ist der spezifische Beitrag der im Rahmen der Schwangerschaftsbegleitung und Geburtsvorbereitung von beiden Berufsgruppen geleistet werden kann.

Um diese Fragen zu beantworten, wurde eine qualitative Erhebung durch eine Fokusgruppe, bestehend aus ExpertInnen (Hebammen und PhysiotherapeutInnen) aus dem intra- und extramuralen Bereich geplant und durchgeführt.

Conclusio dieser Arbeit ist, dass die, obwohl als besonders wichtig und bedeutsam hervorgehobene interdisziplinäre Zusammenarbeit, der beiden Berufsgruppen Hebammen und PhysiotherapeutInnen in der Geburtsvorbereitung, kaum, beziehungsweise noch nicht in dem, von beiden Seiten gewünschten Ausmaß, stattfindet.

Zusammenfassung (Englisch)

In Austria, pregnant women can choose from a large variety of prenatal and pregnancy assistance classes. All hospitals with a maternity ward, many parent-child centres as well as adult education centres and private associations offer this type of courses. Different scientific studies have shown that the participation in these courses has a positive physiological and psychological effect on future mothers (and fathers).

These courses, in Austria, are generally led by midwives and physiotherapists. Due to their educational background, both occupational groups are legitimated to hold these courses. In addition to that, the topics prenatal and pregnancy assistance are reflected in their competency and occupational profile.

The current situation gives rise to the following questions: How does the interdisciplinary cooperation currently work? Where do members of both occupational groups see their specific expertise and what is the main contribution of each of the groups regarding prenatal and pregnancy assistance?

To answer these questions, a qualitative analysis by means of a focus group, consisting of experts (both midwives and physiotherapists) working in the intra- and extramural field was carried out.

This thesis comes to the conclusion that the cooperation between midwives and physiotherapists still has not reached the disired and required level. Even though both groups of professionals have emphasized that this interdisciplinary collaboration was highly important and meaningful in the antenatal care.