Titelaufnahme

Titel
Sensorisch-integrative Ergotherapie bei Kindern mit Somatodyspraxie: Identifikation fördernder und hemmender Faktoren für Elternbegleitung
Weitere Titel
Occupational therapy with ASI® for children with somatodyspraxia: Identification of helpful and debilitating factors in parent education
VerfasserKönig, Theresa
GutachterSchlager-Jaschky, Daniela
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Sensorische Integration / Elternbegleitung / Somatodyspraxie / Kinder
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Sensory Integration / Parent Education / Somatodyspraxia / Children
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung:

Sensorisch-integrative Ergotherapie ist bei Kindern mit Somatodyspraxie das Mittel der Wahl (A.J. Ayres, S.6, 2016). Um die Kinder in ihrem individuellen Alltag bestmöglich unterstützen zu können wird Elternbegleitung seitens der ErgotherapeutInnen benötigt. Obwohl sensorische Integrationstherapie mittels fidelity measure mit Daten hinterlegt ist, fehlen in aktueller Literatur grundlegende Informationen über die erwähnte Thematik. Die Forschungsfrage befasst sich daher mit möglichen fördernden oder hemmenden Faktoren, welche im Bereich der Elternbegleitung im Rahmen sensorisch-integrativer Ergotherapie bei Kindern mit Somatodyspraxie als Richtlinien zu einem Praxisleitfaden für Elternbegleitung formuliert werden können.

Methodik:

Zwei Interviews mit Elternteilen, deren Kinder die Diagnose Somatodyspraxie haben und sensorisch-integrative Ergotherapie erhalten, wurden durchgeführt. Die Eltern sollen Auskunft über hilfreiche Elternbegleitung seitens der ErgotherapeutInnen geben. Zusätzlich gibt ein Scoping Review einen Überblick der aktuellen Literatur. Ergebnisse der Interviews und des Scoping Reviews werden miteinander verglichen und diskutiert.

Ergebnisse:

Faktoren, wie das Verhalten des Kindes aus sensorisch-integrativer Perspektive zu erklären und darauf basierend konkrete Strategien für die Probleme im Alltag zu erarbeiten, Heimübungsprogramme und Anpassung der Umwelt des Kindes können als Richtlinie zur Elternbegleitung formuliert werden. Zusätzlich kann ein geringer Anteil an hemmenden Faktoren identifiziert werden.

Diskussion / Auswirkungen:

Grundsätzlich kann von inhaltlich vielversprechenden Resultaten für einen Elternleitfaden gesprochen werden. Um jedoch ausführlichere Ergebnisse zu erhalten, müssen weitere Studien mit mehr TeilnehmerInnen erfolgen. Des Weiteren sollten ErgotherapeutInnen bei der Anwendung eines Elternleitfadens einen klientenzentrierten Therapieansatz verfolgen.

Zusammenfassung (Englisch)

Aim:

Areys sensory integration (ASI®) is an evidence based approach in occupational therapy for children with somatodyspraxia. To support the participation of children in their individual activity of everyday life, beside individual therapy, parental education from occupational therapists is useful (A.J. Ayres, S.6, 2016). Whereas ASI® is defined by the fidelity measure (L.D., Parham, 2005) there are no outlines for parent education. The aim is to figure out, if there are current factors in literature and practice to create a best practice guideline for occupational therapists in the area of parent education.

Methods:

This pilot study will use two in-depth interviews containing following themes. Changes in the activities of daily living of their children, helpful support in regard to person related, activity related and environment related actions offered by the occupational therapists. The interviews were held with a sample of parents of children who have undergone ASI®. In addition, a scoping review gives an overview in current literature. Data will be described, compared and discussed.

Results:

Factors, as environmental support in activities of everyday life, adapting activities and exercise programs at home for these children, can be defined as helpful. In addition, a small sample of debilitating factors can be identified.

Conclusio:

Essentially there are substantial results for a praxis guideline. Nevertheless there is a need for more studies in this field with more participants. In addition, occupational therapists need to use a client-centred therapeutic approach.