Titelaufnahme

Titel
ÖNORM B 1300 - Ojektsicherheitsprüfungen für Wohngebäude - : Auswirkungen auf das Bauwesen und deren Anwendung in der Praxis
Weitere Titel
ÖNORM B 1300 - safety inspections od residential buildings - Its effect on building and its practical application
VerfasserRiedl, Thomas
Betreuer / BetreuerinPech, Anton
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuli 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bauwerksbuch / Begutachtung / Gefahrenanalyse / Objektsicherheit / ÖNorm B 1300 / Prüfroutine / Risikoanalyse / Sichtkontrolle / zerstörungsfrei
Schlagwörter (EN)building book / examination / hazard analysis / building safety / Austrian Standard B 1300 / inspection routine / risk analysis / visual inspection / nondestructive
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

ÖNORM B 1300 – Objektsicherheitsprüfungen bei Wohngebäuden

Auswirkungen auf das Bauwesen und deren Anwendung in der Praxis

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der ÖNORM B 1300 und deren Effekt auf das Bauwesen. Weiters wird ihre Anwendung in der Praxis näher betrachtet.

Die Gesetzeslage schreibt vor, dass Wohngebäude und deren dazugehörigen Anlagen in einem sicheren Zustand zu halten sind. In diesem Zusammenhang sind regelmäßige Prüf- und Kontrollbesichtigungen notwendig. Die gegenständliche Norm bietet einen Leitfaden für die Umsetzung solcher Objektsicherheitsüberprüfungen.

Die darin enthaltenen Checklisten bieten eine Grundlage für die Festlegung von regelmäßig, wiederholbaren Prüfroutinen. Die Hauptverantwortung für die Durchführung solcher Objektsicherheitsüberprüfungen liegt in der Sphäre des Hauseigentümers. Somit kommt dem Bauwesen eine Beraterrolle zu.

Die Prüfroutinen können in Zusammenarbeit mit Sicherheitsbeauftragten des Gebäudes erstellt werden und die Begehungen gleichzeitig auch als Schulungsmaßnahmen betrachtet werden. Im Anschluss an die Durchführung der Objektsicherheitsüberprüfung werden, bei der Feststellung von Mängeln, Lösungsvorschläge ausgearbeitet. Die Beratertätigkeit kann auf das Erstellen von umfangreicheren Instandsetzungskonzepten und Budgetplänen erweitert werden.

Auf die Bewertung von festgestellten Mängeln geht die gegenständliche Norm nicht näher ein. Somit hat der Objektsicherheitsprüfer stets nach technischem Hausverstand zu handeln.

Haftungsfragen bezüglich des Objektsicherheitsprüfers bleiben weitgehend offen, da auf Grund der Neuheit des Themas noch zu wenig bis keine Judikatur vorliegt. Mit der steigenden Nachfrage nach Überprüfungen gemäß ÖNORM B 1300 besteht in Zukunft auch die Möglichkeit sich auf dieses Thema, durch Aus- und Weiterbildung zum Gebäudesicherheits- und Sichtprüfer, zu spezialisieren.

Die Möglichkeiten der EDV, in Form von Anwendersoftware oder das Anlegen von Datenbanken für digitale Gebäudebücher bieten Entwicklungspotenziale für die Zukunft.

Zusammenfassung (Englisch)

ÖNORM B 1300 – safety inspections of residential buildings

Its effects on building and its practical application

This thesis deals with the ÖNORM B 1300 and its effects on building. Furthermore, it takes a closer look at its practical application. The law dictates, that residential buildings and its surrounding facilities have to be held in a safe state. Therefore, regular control inspections need to be done. This standard offers a guideline for the execution of such building safety inspections.

The containing check lists offer a basis for the definition of regular, repeatable inspection routines. The main responsibility for the execution of such safety inspections is carried by the building’s owner. Therefore, civil engineering serves as a consultant.

The inspection routines can be created in association with the building’s safety advisors. Simultaneously, the inspections can be used as an instruction method. If flaws appear during the execution of the building safety inspection, approaches for solutions are developed. The consultation activities can be expanded to developing restoration concepts and budget plans.

This standard doesn’t include the definition of flaws. As a consequence, the building safety inspector has to act accordingly to the technical common sense.

Since this topic is new, liability issues regarding the building safety inspector remain open. There isn’t enough existing judicature available yet.

With the rising demand for safety inspections following the ÖNORM B 1300 in the future, it is possible to specialize in this sector. This can be done using education for becoming a building safety inspector.

The possibilities in computerized applications, such as user software for the inspection or the creation of databases for digital descriptions of the building, inherit potentials for future development.