Titelaufnahme

Titel
Die transkriptionellen Regulatoren BLIMP1 und EZH2 und die Wirkung : verschiedener Chemotherapeutika in Waldenströms´Makroglobulinämie
Weitere Titel
The Transcriptional Regulators BLIMP1 and EZH2 and the Response to Chemotherapeutic Drugs in Waldenström´s Macroglobulinemia
VerfasserPfirstinger, Birgit
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Morbus Waldenström / Resazurin-Zellviabilitäts-Assay / EZH2 / BLIMP1
Schlagwörter (EN)Waldenström´s Macroglobulinemia / Resazurin cell viability assay / EZH2 / BLIMP1
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Da bis zum heutigen Tag Morbus Waldenström nicht heilbar ist, ist das Verstehen um die zugrundeliegenden genetischen Prozesse von großer Bedeutung. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist daher zu diesem Verständnis beizutragen. Konkret wurden zwei Inhibitoren verwendet und deren Wirkung auf WM Zellen anhand von Resazurin-Zellviabilität - Assays getestet und verglichen. Weiters wurden WM Zellen mit Ibrutinib behandelt um zu sehen ob BLIMP1 und EZH2, die zwei untersuchten Transkriptionsfaktoren dieser Arbeit, Downstream der Brutons-Tyrosin-Kinase liegen, sowie der Effekt der Behandlung mit EPZ-6438 bezüglich der Expression von proapoptischen Genen mithilfe von qPCR. Die Behandlung mit Ibrutinib zeigte keinen dramatischen Effekt was die Expression von PRDM1, das Gen welches für BLIMP1 kodiert, und EZH2 anbelangt. Der Resazurin Zellviabilität - Assay zeigte die erwartete inhibierende Wirkung auf WM Zellen. Interessanterweise zeigte EPZ-6438 keine Inhibierung des Wachstums in WM Zellen, obwohl ein vorangegangener Knockdown von EZH2 zu Apoptose führte. Konsistent dazu zeigte die qPCR keinen wesentlichen Effekt auf ausgewählte, proapoptotische Gene. Das wiederum lässt schließen, dass beim Morbus Waldenström möglicherweise die nicht-katalytische Komponente von EZH2 für das Überleben der Krebszellen verantwortlich ist. Dies steht im Gegensatz zu vielen anderen Arten von Lymphom und könnte die Einzigartigkeit von Morbus Waldenström innerhalt der Non-Hodgkin- Lymphomen zeigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Since there is currently no cure to Waldenström Macroglobulinemia (WM), the understanding of the underlying genetic processes are of great importance. The aim of this bachelor thesis is therefore to contribute to a better understanding to this disease. In concrete terms two chemical inhibitors were tested on RPCI-WM1 cells and compared. This was done by using Resazurin Cell Viability Assays. Furthermore the cells were treated with Ibrutinib to investigate if BLIMP1 and EZH2, the two transcription factors of interest in this work, are downstream of BTK. This was done by qPCR and showed no dramatic effect on neither PRDM1, the gene encoding BLIMP1 nor EZH2. Also of interest were the effects of EPZ-6438 treatment on WM cells regarding the expression on pro-apoptotic target genes, which was also performed with qPCR. The Resazurin cell viability Assay revealed the expected inhibition on WM cells. Interestingly, treatment with EPZ-6438 showed no growth inhibition, although a previous performed knockdown of EZH2 induced apoptosis. Consistent with the results of the Resazurin Cell Viability Assays, qPCR also showed no big impact on pro-apoptotic gene expression. This leads me to conclude that EZH2´s non-catalytic activity mediates survival in WM cells, not the catalytic activity as it is for most of other types of lymphoma. This could shed a light on the unique status of WM among other Non- Hodgkin- lymphoma.