Titelaufnahme

Titel
Die extrakranielle stereotaktische Bestrahlung von Lungentumoren
Weitere Titel
The extracranial stereotactic irradiation of lung tumors
AutorInnenPetrika, Pamela
GutachterRaith, Alexander
Erschienen2018
Datum der AbgabeJanuar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Stereotaxie / Hypofraktioniert / Radiochirurgie / Lungenkarzinom / NSCLC / SCLC / Fraktionierung / Lagerung / Bestrahlungstechniken / IMRT / VMAT / 3DCRT
Schlagwörter (EN)Stereotactic / Hypofractionated / Radiosurgery / Lung carcinoma / NSCLC / SCLC / Fractionation / Immobilization / Irradiation techniques / IMRT / VMAT / 3DCRT
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die stereotaktische Bestrahlung ist ein Therapiemodell, welches hohe Behandlungsdosen im Zielvolumen ermöglicht. In der Regel werden hohe Einzeldosen appliziert, welche eine gute lokale Tumorkontrolle gewähren. Die PatientInnen profitieren von der verkürzten Therapiedauer von nur wenigen Tagen und haben kaum schwerwiegende toxische Reaktionen zu erwarten, welche nicht ambulant versorgt werden können. Die gute Tumorkontrolle wird durch speziell adaptierte Bestrahlungstechniken und Fraktionierungsschemata erzielt. Eine besondere Anforderung stellt ebenso die Lagerung der PatientInnen dar, welche möglichst stabil und reproduzierbar sein sollte.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, einen Einblick in die Anwendung einer stereotaktischen Therapieform, bei Vorliegen eines Lungenkarzinoms, zu gewähren. Diskutiert werden, anhand einer systematischen Literaturrecherche, Fraktionierungsschemata, Behandlungstechniken sowie die Reproduzierbarkeit der Dosisverteilung im Zielvolumen, durch speziell adaptierte Immobilisationstechniken.

Durch die technische Weiterentwicklung konnte sich die Stereotaxie auch im extrakraniellen Bereich etablieren. Zahlreiche Studien belegen gute Erfolge und sehen einen Durchbruch der extrakraniellen Stereotaxie zur kurativen Therapieform.

Zusammenfassung (Englisch)

The stereotactic irradiation is a therapy model, which allows high doses of treatment in the target volume. High individual doses are applied, which ensure good local tumor control. The patients benefit from the short therapeutic period of only a few days and also develop any serious toxic reactions, which cannot be provided on an outpatient supply. The good tumor control is achieved by specially adapted irradiation techniques and fractionation schemes. A special requirement is also the positioning of the patients, which should be as stable and reproducible as possible.

The aim of the present work is, to provide an insight into a stereotactic therapy model in case of a lung carcinoma. By a literature research, fractionation schemes, treatment techniques and the reproducibility of the dose distribution in the target volume, by specially adapted immobilization techniques, are discussed.

As a result of the technical development, the stereotactic therapy has also become established in the extracranial field. Numerous studies have shown good results and see a breakthrough of extracranial stereotaxy to curative therapy.