Titelaufnahme

Titel
PET/CT und zerebrale Gliome
Weitere Titel
PET/CT and cerebral glioma
AutorInnenvan Saanen, Andrietta
GutachterKarlhuber, Barbara
Erschienen2018
Datum der AbgabeJanuar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diagnostik / FET-PET / 18FFET / Gliom / Hirntumor / O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin / PET / Positronen-Emissions-Tomographie / Radiologietechnologie / Therapie / Therapieplanung / Therapieerfolg / Zerebrales Gliom
Schlagwörter (EN)diagnostics / FET-PET / 18FFET / glioma / brain tumor / O-(2-[18F]fluoroethyl)-L-tyrosine / PET / Positron emission tomography / Radiography / Therapie / treatment planning / treatment success / Cerebral glioma
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit der PET/CT-Untersuchung mittels O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin (18FFET) von PatientInnen mit zerebralen Gliomen. Es werden in diesem Zusammenhang nicht nur die Besonderheiten des Aminosäure-Tracers 18FFET, sondern auch seine Einsatzmöglichkeiten und die dadurch ermöglichten, spezifischen Aussagen in den Bereichen Diagnostik, Therapie und Therapieplanung behandelt.

Um eine adäquate Auseinandersetzung mit diesem Thema zu gewährleisten, wurde eine systematische und umfassende Literaturrecherche betrieben. Durch die Aufarbeitung aktueller Fachliteratur wird zunächst eine Einführung in das Krankheitsbild zerebraler Gliome und die chemisch-physikalischen Grundlagen der PET realisiert. Im Anschluss wird anhand relevanter Publikationen und Studien der aktuelle Forschungsstand beschrieben, wodurch die Besonderheiten und Einsatzmöglichkeiten von 18FFET skizziert werden.

Aus der Literatur geht hervor, dass die PET/CT-Untersuchung mittels O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin, in Kombination mit der Magnetresonanztomographie, relevante Zusatzinformationen in den Bereichen der Primärdiagnostik, Therapie und Therapieplanung liefert, wodurch im Idealfall eine optimierte Behandlung des/der PatientIn gelingen kann. Des Weiteren findet die 18FFET-PET-Untersuchung auch in der Rezidivdiagnostik, bei der Planung von Biopsien und Resektionen sowie bei der Beurteilung des Therapieerfolges ihre Daseinsberechtigung.

Der aus dieser Untersuchung resultierende Mehrwert für den/die PatientIn kann sich umfangreich gestalten: Nebenwirkungen bei Nichtansprechen auf eine Therapie können geringgehalten, Eingriffe und Therapien bestmöglich geplant, die Lebensqualität optimiert und in einigen Fällen sogar die Lebenserwartung gesteigert werden.

Somit kann schlussendlich resümiert werden, dass der PET/CT mittels 18FFET eine tragende Rolle zugeschrieben werden kann, wodurch der Einsatz dieser Untersuchung als wesentliches Instrument zur Diagnostik von zerebralen Gliomen sowie zur Planung und Beurteilung von Therapien zu betrachten ist.

Zusammenfassung (Englisch)

The present study treats PET/CT scans of cerebral glioma patients using O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin (18FFET). More specifically the chemical properties of this amino acid and its usage with glioma patients will be examined. This will result in the investigation of its role in diagnostics, therapy and therapy planning.

In order to give the proposedly exhaustive overview, a thorough literature research was undertaken. In a first part an introduction to the complex field of gliomas as well as the physical basics of the PET/CT will be given. The following section shall present the current state of research, which will show how 18FFET is presently in use.

Current literature illustrates how using O-(2-[18F]Fluorethyl)-L-Tyrosin in PET/CT in combination with MRI scans, offers valuable additional information in primary diagnostics, therapy and therapy planning. Ideally, this results in an overall therapeutic benefit for the patient. Furthermore 18FFET-PET scans play a vital role in diagnosing recurrent disease, planning of biopsy or resection as well as evaluation of therapy success.

The resulting additional value for the glioma patient is widespread. Most significantly, side effects in non-responders to certain therapies may be reduced, planning of surgical procedures may be optimized and quality of life improved. In some cases, even overall life expectancy can be prolonged.

In summary, the use of 18FFET in PET/CT scans must be considered an essential tool in diagnosing cerebral gliomas as well as in planning and evaluating their therapy.