Bibliographic Metadata

Title
Sequenzen in der Magnetresonanztomographie zur Detektion von Läsionen im Gehirn bei Multipler Sklerose - ein Studienvergleich
Additional Titles
Sequences in magnetic resonance tomography for the detection of lesions in the brain in multiple sclerosis - a study comparison
AuthorSchermann, Tatjana
Thesis advisorSiegl, Eva
Published2018
Date of SubmissionJanuary 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Magnetresonanztomographie / Multiple Sklerose / Sequenzen / Kontrastempfindlichkeit / Gehirn
Keywords (EN)„magnetic resonance imaging“ / „multiple sclerosis“ / „sequences“ / „contrast sensitivity“ / „brain“
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Ziel der Arbeit:

Das Ziel dieser Arbeit ist, den Stellenwert unterschiedlicher Sequenzen in der Magnetresonanztomographie (MRT) zur Detektion von Multiple Sklerose (MS)- Läsionen aufzuzeigen und diese hinsichtlich Sensitivität und Kontrastverhältnisses (CR) zu vergleichen. Weiters wird dargestellt, ob sich diesbezüglich ein Trend ermitteln lässt.

Methode:

Es wurde ein Studienvergleich als Empirie durchgeführt. Die Recherche wurde in elektronischen Datenbanken wie, Science Direct, Cochrane Library, Pubmed und Ovid, über den Zugriff der Fachhochschule Campus Wien durchgeführt. Publizierte Studien im Zeitraum 2012 bis 2017 wurden verwendet. Anhand des Studiendesigns, Titel und Abstracts wurden die Studien selektiert. Ein Flussdiagramm zeigt die verschiedenen Phasen der systematischen Übersicht und gibt einen Überblick, über die Anzahl der Studien zu diesem Thema.

Ergebnisse:

Es wurden verschiedene Sequenzen miteinander verglichen, wie zum Beispiel Gradientenechosequenzen (GRE) mit Spinechosequenzen (SE). Bei diesem Vergleich zeigten die Forschungen, dass GRE empfindlicher als SE sein können. Auch beim Vergleich von schnellen Spinechosequenzen (FSE) mit SE wurden mehr MS-Läsionen auf FSE detektiert. Weiters wurden in der Arbeit flüssigkeitsunterdrückte Inversion Recovery Sequenzen (FLAIR) mit Diffusionsgewichteten Sequenzen (DWI) verglichen. FLAIR sind effizienter zur Detektion von MS-Läsionen als DWI. Dreidimensionale- (3D) und zweidimensionale- (2D) Sequenzen wurden gegenübergestellt. 3D-Sequenzen weisen eine höhere Sensitivität auf als 2D-Sequenzen.

Schlussfolgerung:

Es lassen sich keine neuen Tendenzen bezüglich MRT-Sequenzen erkennen. Ein standardisiertes MRT-Protokoll sollte T1 gewichtete- (w), T2w-, Protonendichte- (PD) und FLAIR-Sequenzen beinhalten. So erreicht man eine hohe Sensitivität zur Detektion von MS-Läsionen.

Abstract (English)

Objective:

The aim of this work is to show the importance of different sequences in MRI for the detection of multiple sclerosis lesions and to compare them in terms of sensitivity and contrast ratio. Furthermore, it is shown if a trend can be determined in this regard.

Methods:

A study comparison was carried out as empiricism. The research war carried out in electronic databases such as, Science Direct, Cochrane Library, Pubmed and Ovid, via the access of the Fachhochschule Campus Vienna. Published studies from 2012 to 2017 were used. Based on the study design, titles and abstracts, the studies were selected. A flow chart shows the different phases of the systematic overview and gives a survey of the number of studies on this topic.

Results:

Different sequences were compared, such as GRE with SE. In this comparison, research showed that GRE can be more sensitive than SE. Even when comparing FSE with SE, more MS lesions were detected on FSE. Furthermore, in this work FLAIR were compared with DWI. FLAIR is more efficient at detecting MS lesions than DWI. 3D and 2D sequences were contrasted. 3D sequences have higher sensitivity than 2D sequences.

Conclusion:

There are no new trends in MRI sequences. A standardized MRI protocol should include T1w-, T2w-, PD- and FLAIR-Sequences. This achieves a high sensitivity for the detection of MS lesions.