Bibliographic Metadata

Title
Die Gerichtsbarkeit im umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA)
Additional Titles
The jurisdiction at Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA)
AuthorNosko, Kurt
Thesis advisorHartmann, Natalia
Published2018
Date of SubmissionJanuary 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)CETA / EMRK / Investitionsgerichtshof / RichterInnen / Zivilgerichtsbarkeit
Keywords (EN)CETA / EMRK / investment court / Judge / Civil justice
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Kurzfassung

Das Interesse der Öffentlichkeit an der Gerichtsbarkeit beim CETA wurde zum Inhalt dieser Arbeit.

Hierbei stellte sich die Frage, wo sich die Position der Normen zur Errichtung der Gerichtsbarkeit beim CETA im Vergleich zur österreichischen Gesetzgebung befinden, wobei sich die Position der Normen vom Stufenbau der Rechtsordnung in Österreich ableiten.

Dazu stellte sich die Frage: Wird der Investitionsgerichtshof bzw. die Gerichtsbarkeit beim CETA auf Basis legislativer Normen errichtet?

Um die Frage zu beantworten, wurden die Normen angeführt, die zur Errichtung für den Investitionsgerichtshof und die österreichischen Gerichte diente.

Das Recht auf ein faires Verfahren, vor einem gesetzlich eingerichteten Gericht, zählt zu den Grundrechten der BürgerInnen Europas. Um zu erfahren, ob zutrifft, dass diese Gerichte gesetzlich errichtet wurden, erfolgt ein Vergleich zwischen den Normen vom CETA und den österreichischen Gesetzen zur Gerichtsbarkeit. Dies erfolgte nach dem Leitfaden für juristische Diplomarbeiten von Dr. Ferdinand Kerschner.

Das Ergebnis dieses Vergleiches zeigt, dass die Gerichtsbarkeit bei CETA auf Grund von Beschlüssen errichtet wird. Diese Beschlüsse sind jedoch Normen, die mit keinem Gesetzgebungsverfahren gefasst wurden. Hingegen kommen in Österreich gesetzliche Normen vor, die vom Bundesverfassungsgesetz über einfache Bundesgesetze bis hin zur Verordnung reichen.

Abstract (English)

Abstract

This thesis focuses on the public interest in the jurisdiction of CETA .

In this connection, the question arises where the standards for the establishment of jurisdiction within CETA are positioned compared to the Austrian jurisdiction. The position of these standards derives from the Austrian system of laws.

To answer the question, the standards for the establishment of jurisdiction of the Investment court and the Austrian courts were cited.

The human right to legal proceedings in a law court is a fundamental right of the citizens of Europe. To find out whether the courts are established legally, a comparison was made between the standards of CETA and the Austrian laws for jurisdiction, based on the guideline for diploma theses by Dr. Ferdinand Kerschner.

The comparison shows that the jurisdiction of CETA is based on resolutions. Resolutions are standards which have no legislative procedure, whereas in Austria there are legal standards which are based on federal constitutional law, simple federal laws and regulations.