Bibliographic Metadata

Title
Frauen im privaten Bewachungsgewerbe in Österreich : Wie frauenfit ist die Bewachungsbranche?
Additional Titles
Women in the Austrian Private Security Sector How women friendly is the security industry?
AuthorSchneeberger, Marion
Thesis advisorKaiser, Justina ; Allum, Teresa
Published2017
Date of SubmissionJune 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Sicherheitsbranche / Bewachungsunternehmen / Frauen / Gender / Männerberuf
Keywords (EN)security industry / security company / women / gender / men's profession
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Kontext und Fragestellung

Auf Grund der Tatsache, dass in den letzten Jahren immer mehr Dienstleistungen vom Staat an private Bewachungsunternehmen ausgelagert wurden, aber auch, weil der Ruf nach Sicherheit bei Privaten und Firmen, auf Grund von steigender Kriminalität und jüngst auch von Terrordrohungen rund um Österreich, immer lauter wird, ist die Branche der privaten Bewachungsunternehmen immer stärker gefordert. Bislang sind viele Bereiche in dieser Branche nach wie vor männerdominiert, Frauen sind nur selten zu finden.

Ziele der Arbeit

Bis dato gibt es noch keine aussagekräftigen Statistiken und Studien in Bezug auf Frauen im privaten Bewachungsgewerbe. Ziel dieser Arbeit ist es daher Möglichkeiten bzw. Maßnahmen zu einer Steigerung der Frauenquote in den Bewachungsunternehmen aufzuzeigen, um Frauen attraktive Arbeitsplätze bieten zu können.

Theorie

Mit Hilfe von Gendertheorien soll im Zuge dieser Arbeit hinterfragt werden, wieso sich Frauen für eine Tätigkeit im Bewachungsgewerbe entschieden haben, welchen Schwierigkeiten, Stolpersteinen, Hindernissen sie im Berufsalltag begegnen und welche Rahmenbedingungen sie sich wünschen.

Wissenschaftliche Methoden

Die empirische Vorgehensweise vorliegender Arbeit basiert auf einem deduktiven Ablauf. Es werden leitfadengestützte Expertinnen-Interviews durchgeführt, welche anschließend inhaltlich transkribiert und durch eine qualitative Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Darüber hinaus wird anhand von Beschäftigungszahlen von einer der vier größten privaten Bewachungsunternehmen Österreichs die Entwicklung der Frauenquote skizziert.

Ergebnisse

Anhand der Expertinnen-Interviews konnte ein Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, welcher aufzeigt mithilfe welcher Aktivitäten die Attraktivität einer Beschäftigung für Frauen in der Bewachungsbranche erhöht werden kann. Dieser Maßnahmenkatalog soll letztendlich eine Hilfestellung für Personalabteilungen von privaten Bewachungsunternehmen bieten, welche bereits in der Branche tätig sind. So erlangen die Personalverantwortlichen Kenntnisse darüber, wie Frauen zukünftig optimal rekrutiert und schlussendlich optimal im Gewerbe eingesetzt werden können, um unter anderem ihren Arbeitnehmerinnen die Möglichkeit zu geben, Beruf und Privatleben (besser) in Einklang bringen zu können.

Abstract (English)

Context of the Thesis

The fact being that in the last few years more and more services from the state are

being outsourced to private security firms, as well as the need of private citizens and

companies have increased due to criminal activity and terror warnings across Austria

are more common, private security firms have grown to be more essential.

Goal of the Thesis

As of to date, there is no solid documentation of statistics and studies available in

relation to women in private security firms. The goal of this paper is to create

possibilities as well as measures to increase the number of women in private security

firms and to provide an attractive workplace for them.

Theory

With the help of gender theories this thesis raises the question why women decide to

work in the security industry, what obstacles and hurdles they face in the day-to-day

workings and what type of working conditions they desire.

Methodology

The experimental approach of present work is based on deductive reasoning.

Guided expert interviews are conducted, followed by transcribing the content and

evaluated through qualitative analysis. Above all that, based on occupational data

from four large Austrian private security firms the development of the proportion of

women is outlined.

Results

Based on the data from expert interviews, a list of measures was created to show

which type of actions are necessary to increase the attractiveness for women to work

in the security industry. Lastly, this list of measures is designed to be of value to HR

professionals currently employed in the private security sector. The goal is for the

HR personal to acquire the knowledge how to optimize the recruitment process of

women and lastly where the optimal placement in the company should be to enable

the possibilities of a better work life balance overall.