Titelaufnahme

Titel
Gemeinsam sind wir stark. Zur Bedeutung der Geschwisterbeziehung in elementarpädagogischen Einrichtungen.
Weitere Titel
Together we are strong. On the importance of sibling in elementary educational institutions.
AutorInnenHahn-Wimmer, Brigitte
GutachterLehner, Barbara
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuli 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Geschwister / Young Child Observation / Identität
Schlagwörter (EN)Sibling / Young Child Observation / Personal Identity
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

PädagogInnen im elementarpädagogischen Feld werden häufig mit der Frage konfrontiert, ob Geschwister gemeinsam oder getrennt den Kindergarten besuchen sollen. Mit dieser Arbeit wurde der Frage nachgegangen, ob und in wie weit elementarpädagogische Einrichtungen Einfluss auf die Identitätsbildung von Geschwister haben. Dazu wird im ersten Teil dieser Arbeit ein Überblick über die Geschwisterforschung geschaffen um im Anschluss, anhand einer Fallanalyse, förderliche oder hemmende Aspekte für die kindliche Persönlichkeitsentwicklung von Geschwistern herauszuarbeiten. Zentrales Ergebnis war, dass die Bindungsqualität der primären Bezugsperson bedeutsam für die Entwicklung der eigenen Identität von Geschwistern ist und Geschwister als „Übergangsobjekte“ fungieren können um der Stressbelastung vom Getrenntsein der Eltern entgegenzuwirken. Die Methode der Work-Discussion zeigt sich als wirksame Methode um das Erleben der Geschwisterkinder besser zu verstehen und in Folge darauf reagieren zu können. Mit einer stabilen Pädagogin-Kind-Bindung, die einen feinfühligen Umgang mit dem kindlichen Erleben von Trennungserfahrung einschließt, können Geschwisterkinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gut begleitet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Educators within the elementary education field are often confronted with the question of whether siblings should be put together or not. In this thesis the idea has been explored as to how much the elementary education system has influence over the identity development of the siblings. The first section gives an overview of the sibling research that has been documented. In the end there will be an analysis about individual cases, conducive or inhibitory aspects of the child’s development of their personalities that has been worked out between the siblings. The main result was that the quality of the bond with the primary caregiver is significant for the development of the individual identity whereas the siblings themselves, being the transitional object, can have the function of helping with the stressful situation of separating from the parents. The Work-Discussion method seems successful in being able to better understand the experience of the siblings and, as a result, in being able to better react to the situation. Having a stable educator (teacher-child bond) that is sensitive to the children’s separation anxiety, allows the siblings to be successfully guided through their personality development.