Bibliographic Metadata

Title
Der Eingewöhnungsprozess unter Berücksichtigung der biographischen Aspekte der PädagogIn
Additional Titles
The Adaptation Phase Considering the Educator’s Life Experiences
AuthorHofmann, Ruth
Thesis advisorFleissner-Rösler, Katharina
Published2017
Date of SubmissionJuly 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Transition / Eingewöhnung / Kind- / Eltern- / PädagogInnenkommunikation / Kinderbetreuungseinrichtung
Keywords (EN)transition / adaptation phase / communication between parents and educators / child care facility
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Beeinflussung möglicher eigener biographischer Erfahrungen von PädagogInnen bezüglich deren Belastungserleben während des Überganges und der Eingewöhnung von Kleinkindern und deren Familien in eine Kinderbetreuungseinrichtung. Mithilfe einer fachlich geschulten Haltung, eines professionellen Vorgehens und durch reflektiertes Handeln kann der/die PädagogIn mögliche Anfangsschwierigkeiten im Umgang mit dem Kind und deren Eltern beim Übergang vom gewohnten familiären Umfeld in eine Kinderbetreuungseinrichtung positiv gestalten. Allerdings kann es in dieser Bildungs- und Erziehungspartnerschaft (Roth 2014: 11) auch, aufgrund biographischer Vorerfahrungen und Erlebnissen von PädagogInnen zu belastenden Situationen kommen, die mittels Selbstreflexion und vermehrter Kommunikation verhindert beziehungsweise bewusst gemacht werden können. Anhand des in der Arbeit vorgestellten Fallmaterials gilt es, mögliche biographische Bedingtheiten von PädagogInnen aufzuzeigen und Lösungsansätze für den pädagogischen Alltag abzuleiten.

Die „Biographische Arbeit“ stellt sich als eine geeignete Methode und pädagogische Konsequenz dar wenn es darum geht, wie und wodurch man, wie z.B. die im Fall beschriebene Pädagogin unterstützen könnte, ihr Belastungserleben mit dem Blick auf den Zusammenhang der eigenen Biographie und der Auseinandersetzung mit Eltern während der Eingewöhnungsphase zu reflektieren und zu mindern. Dadurch kann sich die Pädagogin im beruflichen Alltag ihrem eigenen Belastungsempfinden bewusst werden und somit sich selbst und dem Gegenüber pädagogisch professionell, wertschätzend, vorurteilsbewusst, nicht beurteilend, respektvoll und reflektiert begegnen. Dadurch werden vor allem dem Kind und dessen Eltern, aber auch der Pädagogin der Eingewöhnungsprozess erleichtert und ein wichtiger „Grundstein“ für die weitere Zusammenarbeit mit den Erziehungs- und Bildungspartnern gelegt.

Abstract (English)

This paper analyses the possible influences of educators’ life experiences on their perception of stress during the adaptation phase of new children to the nursery or preschool. Educators can create positive interactions with the new child and his or her parents through a professional attitude, professional actions and self-reflection. This educational partnership (Roth 2014: 11) can however be impacted by the educator’s own experiences in her or his life history. Self-reflexion and increased communication is warranted to avoid or alleviate difficult situations. The case presented demonstrates examples of personal burdens from life experiences and allows to deduct approaches for solutions in educational practice.

„Biography work“ has proven to be a useful method to support educators (e.g., the case example in chapter 1.1.) to reflect and alleviate their personal psychological burden from her life history. Awareness of her own burden allows the educator to interact with the family in a professional, appreciative, non-judgemental, respecting, and reflective way. This form of communication eases the child’s, the parents’, and the educator’s stress during the adaptation phase and lays a solid foundation for further cooperation.

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