Bibliographic Metadata

Title
„Er ist nicht falsch, er ist nicht falsch. Er ist etwas Besonderes.“ : Zum inneren Erleben von Eltern beeinträchtigter Kinder.
Additional Titles
"He is not wrong, he is not wrong.He is something special.“ To the inner experience of parents of impaired children.
AuthorHäusler, Tanja
Thesis advisorLehner, Barbara
Published2017
Date of SubmissionAugust 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Angst / Abwehrmechanismen / Innerer Konflikt / Schuldgefühl / Tötungsphantasien
Keywords (EN)anxiety / defences mechanisms / Inner conflict / guilt / killing fantasies
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Seit der Entwicklung des „Wiener Bildungsplanes“ (2009) ist die Bildungspartnerschaft ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Alltags. In der vorliegenden Arbeit soll gezeigt werden, dass es nicht die eine Bildungspartnerschaft geben kann, sondern immer am konkreten Fall angesehen werden muss, wie das partnerschaftliche Beziehungsdreieck Eltern-Kind-Pädagogen zu erreichen ist. Dabei wird der Blick auf das innere Erleben der beteiligten Personen, ihre Gefühle, Phantasien und ihre unerfüllten Hoffnungen gerichtet. Anhand eines Work Discussion Protokolls soll erkannt werden, wie die Mutter die Andersartigkeit ihres Kindes erlebt und welche Bedeutung dabei die Interaktion mit der Pädagogin einnimmt.

In den Ergebnissen kann erkannt werden, dass sich im inneren Erleben der Mutter und der Pädagogin eindeutige Parallelen im Schuld- und Angsterleben wiederfinden. Durch fehlende Reflexionsprozesse über die eigene pädagogische Rolle und das elterliche Verstehen bleibt der fördernde Dialog aus, was Auswirkungen auf die Bildungs- und Entwicklungsbegleitung des Kindes mit sich trägt.

Als Abschluss dieser Arbeit wird über mögliche Instrumente nachgedacht, die Pädagoginnen und Pädagogen bei einem besseren Verstehen von Eltern in der Beziehungsbegleitung anleiten und begleiten.

Abstract (English)

Since the development of the “Wiener Bildungsplan” (2009) the educational partnership has been an essential part of everyday pedagogical life. In this thesis, it is to be shown that there can´t be just one general education partnership, but every concrete case has to be handled individually of how to reach the cooperative relationship-triangle between parent-child-pedagogue. The focus is on the inner experience of the persons involved, their feelings, fantasies and their unfulfilled hopes. A work discussion protocol is to be used to recognize how the mother experiences the difference between her child and the importance of interaction with the pedagogue.

In the results, it can be recognized that in the inner experience of the mother and the pedagogue, clear parallels in the guilt and anguish experience are found again. By missing processes of reflection of their own pedagogical role and parental understanding, the encouraging dialogue remains absent, which has an impact on the educational and development support of the child.

As a conclusion of this thesis, we will consider the possible instruments that guide and accompany pedagogues with a better understanding of parents in the relationship support.