Titelaufnahme

Titel
"Bitte um Aufmerksamkeit" : Joint Attention als Interaktionsimpuls in frühen Peerkontakten
Weitere Titel
"Attention please" Joint Attention as a stimulus of interaction for early peer contacts
AutorInnenDussmann, Sonja
GutachterEckstein-Madry, Tina
Erschienen2018
Datum der AbgabeFebruar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Joint Attention / Peers / Kinderkrippe / Interaktion / Kommunikation
Schlagwörter (EN)Joint Attention / peers / nursery / interaction / communication
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht die Bedeutung von Joint Attention als Interaktionsimpuls für frühe Peerkontakte. Sie nimmt in den Blick, welche Strategien und Hilfestellungen das Phänomen von Joint Attention bieten kann, um Kinder in der ersten Anbahnung mit Gleichaltrigen zu unterstützen.

Theoretische Grundlagen zu Joint Attention werden dargestellt und in Verbindung mit dem Forschungsstand zu frühen Peerinteraktionen in Kinderkrippen gebracht. Im Rahmen einer qualitativen Einzelfallstudie wurde das 10 Monate alte Mädchen- Emma- über einen Zeitraum von drei Monaten regelmäßig beobachtet. Die Beobachtungen erfolgten mittels der Young Child Observation und wurden angelehnt an die tiefenhermeneutische Textanalyse nach Leithäuser und Volmerg (1979,1988) ausgewertet.

Ergebnisse zeigen, dass es vor allem auf die Struktur- und Prozessqualität ankommt, ob Joint Attention als Interaktionsimpuls funktioniert. Das Alter der Kinder, Rahmenbedingungen und das Verhalten der pädagogischen Fachkraft sind entscheidend für die Prozesse.

Zusammenfassung (Englisch)

The present scientific paper considers the meaning of Joint Attention as a stimulus of interaction for early peer contacts, pointing out strategies and hints offered by the Joint Attention phenomenon to support children when making first contacts with peers.

Theoretic basics of Joint Attention are described and set in relation with the scientific status of earlier peer interactions in nurseries. As part of a single case study, a 10-month-year-old girl called Emma was observed on a regula basis for a period of three months.

The observations were performed through Young Child Observation and evaluated based on deep structure hermeneutics method, developed by Leithäuser and Volmerg (1979, 1988). The results clearly show that the quality of structure and process are important for successful joint attention as a stimulus of interaction.

The age oft the children, frame conditions as well as the behaviour oft the pedagogue are key elements.