Titelaufnahme

Titel
„Mein Bild vom Kind ist, dass das Kind eben Kind sein darf“ : Eine empirische Studie über elementarpädagogische Fachkräfte
Weitere Titel
„My view of the child is that the child is allowed to be a child“ An empirical study about pedagogical professionals
AutorInnenPils, Tanja
GutachterKatschnig, Tamara
Erschienen2018
Datum der AbgabeFebruar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Bild vom Kind / ElementarpädagogInnen / Kindheit / Qualitative Forschung / Österreichischer Bildungsrahmenplan
Schlagwörter (EN)View of the child / Elementary pedagogues / Infancy / childhood / Qualitative research / Austrian education framework curriculum / Nationwide Framework Curriculum for Preschool Education in Austria
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Rahmen einer qualitativen Studie wird der Frage nachgegangen, wie ElementarpädagogInnen ihr Bild vom Kind beschreiben und wodurch sie glauben, dass es geprägt und verändert wurde. Es wird untersucht, inwiefern sich ihr Bild vom Kind auf ihre tägliche pädagogische Praxis auswirkt. Das jeweils vorherrschende Bild stellt die Grundlage eines pädagogischen Bildungsverständnisses dar und wirkt sich maßgeblich auf die Orientierungsqualität der Fachkräfte aus. Daher wird erforscht, wie PädagogInnen ihr Bild vom Kind beschreiben, um Aufschluss über ihre handlungsleitende Orientierung zu bekommen. In weiterer Folge wird untersucht, ob dieses dem im österreichischen Bildungsrahmenplan beschriebenen Bild entspricht. Mittels leitfadengestützten Interviews wird das Material erhoben und durch die strukturierende Inhaltsanalyse, angelehnt an Mayring (2002), ausgewertet. Es wird aufgezeigt, dass durch unterschiedliche Erfahrungen unterschiedliche Bilder entstehen und dem Reflektieren der eigenen Haltung eine große Bedeutung beigemessen werden soll. Denn das subjektive Bild, welches durch diverse Einflüsse geprägt wurde, trägt neben der fachlichen Expertise maßgeblich dazu bei, wie der pädagogische Alltag gestaltet und welche Haltung Kindern entgegengebracht wird.

Zusammenfassung (Englisch)

A qualitative study examines how elementary educators describe their view of the child and how they believe it has been shaped and changed. It will be examined, how the view of the child has an effect on the daily pedagogical practice. Scientifical studies prove that the dominant view represents the basis of pedagogical grasp of education and has essential influence on the quality of orientation of professionals. Therefore it will be investigated how pedagogues describe their view of the child to obtain information about their action-guided orientation. In further consequence it will be examined if this corresponds with the described view in the Austrian education framework curriculum. Based on an interview, the material will be surveyed and with a structured analysis of the context, relative to Mayring (2002), it will be evaluated. It will be demonstrated that through various experiences, various views will be formed and that reflecting one's own attitude should be given great importance. Because the subjective view, which was shaped by various influences, contributes, beside the professional expertise, decisive to the way in which everyday pedagogical life is organized and which attitude is shown for children.