Bibliographic Metadata

Title
Baugrubensicherungen im städtischen Raum
Additional Titles
Excavation support systems in urban area
AuthorIvanovic, Patrik
Thesis advisorSzabo, Marek
Published2017
Date of SubmissionFebruary 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Baugrubensicherung / Bodenarten / Grundwasser / Innerstädtischer Raum / Wasserhaltung
Keywords (EN)excavation safety system / soil type / groundwater / urban area / water pose
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Zur Sicherung von Baugruben gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Die Entscheidung für ein System hängt von vielen Kriterien ab. Die erste Unterscheidung von Baugrubensicherungen erfolgt in Abhängigkeit des bodenmechanischen Verhaltens des Untergrundes sowie der Grundwasserverhältnisse. Auf Grundlage dieser Parameter kann schon im Vorfeld eine Eingrenzung der Systeme zur Baugrubensicherung erfolgen.

Insbesondere beim Antreffen von Grundwasser ist ein System zu wählen, welches verhindert, dass das unterirdische Wasser (Grund- oder Schichtenwasser) in die Baugrube eindringt. In solchen Fällen sind Wasserhaltungsmaßnahmen und eine an die Standortrandbedingungen angepasste Baugrubensicherungsart von großer Bedeutung.

Ist die Wahl für eine Baugrubensicherungsart aufgrund der Beschaffenheit des Bodens sowie der Grundwassersituation getroffen worden, müssen weitere Kriterien berücksichtigt werden, um eine technisch und wirtschaftlich optimierte Lösung zu finden.

Eine der wichtigsten Einflussfaktoren, die bei der Ausführung einer Baugrubensicherung berücksichtigt werden müssen, ist die Nähe zu den Nachbargebäuden bzw. allfällige Einbauten.

Generell lassen sich die Baugrubensicherungssysteme in biegeweiche und verformungsarme Verbauwände gliedern. Stellt sich heraus, dass Nachbarbebauungen und Einbauten vorhanden sind, so ist von biegeweichen Verbauwänden ohne zusätzliche Maßnahmen, wie das Setzen von Ankern bzw. Absteifungen, aufgrund der auftretenden Kopfverformungen, abzuraten.

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurden unterschiedliche Faktoren analysiert und daraus eine Matrix erstellt, die eine Übersicht über die einzelnen Methoden liefert und zugleich aber auch eine Hilfestellung bei der Wahl der optimalen Baugrubensicherung darstellt. Ergänzend dazu werden ausgewählte Beispiele für unterschiedliche statische Systeme behandelt und daraus können Schlüsse hinsichtlich der statisch erforderlichen Einbindetiefe gezogen werden.

Abstract (English)

There are number of ways, to secure pits. The choice of a system depends on many criteria. The first distinction of excavation support systems depends on the soil mechanical behavior of the subsoil and the groundwater conditions.

Based on these parameters a containment system for excavation support systems can be done in advance.

Especially when because of encountering groundwater a system has to be choose, which prevents underground water (groundwater or stratum water) from entering the pit. In such cases, dewatering measures and adapted to the site conditions for excavation support systems are of great importance.

If the choice for an excavation support system due to the nature of the soil and the groundwater situation has been taken, other criteria must be considered to find a technically and economically optimized solution.

One of the most important factors that must be taken into account during an exca-vation support, is the proximity to neighboring buildings or any fixtures.

In general, the excavation support systems can be distinguished into flexible and low-deformation retaining walls. Turns out, that the neighboring cultivations and installations are present, is of flexible retaining walls without additional measures, such as setting anchors and bracing, because of the occurring deformations head, discouraged.

Within this thesis, different factors were analyzed and a matrix was created that provides an overview of the different methods and at the same time is also a help in choosing the optimal excavation support system. In addition, selected exam-ples of different static systems are treated and conclusions can be drawn about the embedment depth.