Titelaufnahme

Titel
Inwiefern kann Hundehaltung sozialer Isolation älterer Menschen entgegenwirken und welche Bedeutung hat dies für die Praxis Sozialer Arbeit?
Weitere Titel
In what extend can dog-ownership antagonise social exclusion of the elderly and of what importance is this for social work practice?
AutorInnenKleinschuster, Sandra
GutachterKronberger, Gabriele
Erschienen2018
Datum der AbgabeMärz 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit / Hundehaltung / Soziale Isolation / Ältere Menschen
Schlagwörter (EN)social work / dog-ownership / social exclusion / elderly people
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Hundehaltung sozialer Isolation älterer Menschen entgegenwirken kann und welche Bedeutung dies für die Praxis Sozialer Arbeit hat. Die Arbeit behandelt sowohl den sich vollziehenden Strukturwandel des Alters, als auch die Komplexität der Mensch-Hund Beziehung. Die Soziale Arbeit trifft hier immer wieder auf Anknüpfungspunkte und sieht sich häufig konfrontiert mit Situationen, in welchen Haustiere eine besondere Rolle im Leben ihrer Klient_innen spielen. Diesbezüglich wird die Sozialarbeitsethik reflektiert und um den Tieraspekt erweitert. Es wird aufgezeigt, dass durchaus ein Auftrag für die Soziale Arbeit mit älteren, nicht-institutionell angebundenen Personen im Raum steht, dieser jedoch nur unzureichend thematisiert wird und dadurch großes Potential ungenützt bleibt. Gemeinwesenorientierte Projekte, eingebettet in eine Gemeinde oder einen Stadtteil, könnten ein erster Anstoß zu Aufbau und Erweiterung eines sozialen Netzwerkes sein. Soziale Arbeit kann die Brücke zwischen gesellschaftlicher Teilhabe und Tierhaltung schlagen und potentielle Konflikte konstruktiv bearbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis outlines the age-structural transitions taking place as digitalisation and globalisation processes continue. It aims to outline the complexity of the human-animal bond by enunciating following question: “In what extend can dog-ownership antagonise social exclusion of the elderly and of what importance is this for social work practice”? By outlining the importance pets can have to their owners it becomes visible, that huge potential lies in the engagement of elderly people and social work, focussing on those not already linked to some sort of institution. Social work has always had a refreshing and creative way of dealing with marginalised groups and by implementing projects for connecting pet-owners within their community, there may be a way to boost community sense and have all participants involved in social inclusion.

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