Titelaufnahme

Titel
Pflegende Angehörige in der Sterbebegleitung. Psychosoziale Begleitung durch SozialarbeiterInnen in Mobilen Palliativteams
Weitere Titel
Informal caregivers in the end-of-life care. Psychosocial support by social workers in mobile palliative teams
AutorInnenEbner, Katharina
GutachterSchiefermair-Wieser, Helga
Erschienen2018
Datum der AbgabeMärz 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Pflegende Angehörige in der Sterbebegleitung / Sterbebegleitung zu Hause / Psychosoziale Situation pflegender Angehöriger / Psychosoziale Begleitung durch SozialarbeiterInnen / Psychosoziale Begleitung / Mobiles Palliativteam / Soziale Arbeit in Mobilen Palliativteams / Zuhause sterben / Förderliche Rahmenbedingungen für eine Sterbebegleitung zu Hause / Sterbebegleitung als psychosoziale Herausforderung für pflegende Angehörige / Psychosoziale Folgen für pflegende Angehörige / Ältere Menschen / Entlastungsmöglichkeit für pflegende Angehörige in der Sterbebegleitung
Schlagwörter (EN)informal caregivers in the end-of-life care / end-of-life care at home / psychosocial situation for informal caregivers / psychosocial support by social workers / psychosocial support / mobile palliative team / social work in mobile palliative teams / the wish to die at home / psychological illnesses during or after end-of-life care / psychological challenges for informal caregivers / elderly people
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ein sehr häufig geäußerter Wunsch älterer Menschen ist es zu Hause sterben zu wollen – folglich kommt Familienmitgliedern und auch Bezugspersonen diesbezüglich eine besondere Bedeutung zu. Diese literaturgestützte Bachelor-Arbeit widmet sich pflegenden Angehörigen, die eine Sterbebegleitung für eine ihnen nahestehende Person übernehmen. Dieser Begleitung im letzten Lebensabschnitt liegen in den meisten Fällen persönliche und psychosoziale Rahmenbedingungen, sowie die rechtliche Absicherung von BegleiterInnen zu Grunde, die nicht als unabdingbar, jedoch als förderlich auf Lebensqualität und Wohlbefinden einzustufen sind. Mehrerlei Umstände können Angehörige in ihrer Position vor zahlreiche psychosoziale Herausforderungen stellen, wie Spannungsfelder in der Begleitung, mögliche Mehrfachbelastungen, aus der Tatsache heraus gleichzeitig die betreuende und trauernde Person sein zu müssen beziehungsweise Beruf und Sterbebegleitung zu vereinbaren oder die daraus eventuell resultierenden Rollenveränderungen in den Beziehungen. Eine Vielzahl von pflegenden Angehörigen erlebt dieses Begleiten als einschneidend und erleidet entweder währenddessen oder danach beispielsweise psychische Krankheiten. Folglich bedürfen viele betreuende Angehörige intrafamiliärer und professioneller Unterstützungen. Eine psychosoziale Begleitung, die allumfassend und ressourcenorientiert ausgerichtet ist, kann eine Entlastungsmöglichkeit darstellen und zusätzlich auch Präventionsarbeit bieten, vor allem in Bezug auf Burnout und häusliche Gewalt. Die Fachgruppe Soziale Arbeit, kann beispielsweise diese Art der Angehörigenarbeit leisten, zum Beispiel auf Grund ihrer fixen Präsenz und ihres Tätigkeitsprofils in Mobilen Palliativteams, ihres Fachwissens, ihrer Bezugswissenschaften und Methoden – je spezieller die psychosoziale Situation pflegender Angehöriger ist, desto mehr sind SozialarbeiterInnen gefragt.

Zusammenfassung (Englisch)

A large number of elderly people wish to die at home – as a consequence their relatives and other care givers take on major significance. This bachelor’s thesis is literature-based and deals with informal caregivers as companions for their loved ones in end-of-life care. The quality of these caregivers’ lives and their wellbeing can be dependent on personal, psychosocial and legal parameters, which, if available, will improve their situation. Informal caregivers have to manage many challenges such as areas of tension in the end-of-life care, role changes in their relationships as well as multiple stresses potentially caused by having to work and provide care while at the same time grieving for their loved ones. Most of them suffer from psychological illnesses either during or after end-of-life care – so nearly all of them desire familial and professional assistance. Psychosocial support could be one option to reduce all these problems and possibly even help prevent them. This resource-based and real-world oriented opportunity can minimize, for example, the risk of burnout or domestic violence. Social workers seem to be predestined for implementing this kind of assistance due to their constant presence and job profile in mobile palliative teams, their expert knowledge, methods and reference sciences. The more specific the psychosocial situation of informal caregivers is, the more social work is needed.