Bibliographic Metadata

Title
Neoliberal, Neo- Gerecht? Soziale Arbeit im Zeitalter der Postdemokratie.
Additional Titles
Neoliberal, Neo-Justice? Social work in the age of post-democracy.
AuthorAltun, Ali
Thesis advisorPfeisinger-Riedl, Angelika
Published2018
Date of SubmissionMarch 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Demokratie / Globalisierung / Neoliberalismus / Postdemokratie / Soziale Arbeit / Ökonomisierung
Keywords (EN)democracy / globalization / neoliberalism / post-democracy / Social Work / economization
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese Arbeit setzt sich mit der Theorie der Postdemokratie auseinander. In diesem Kontext wird der Verfall von westlich orientierten Demokratien beschrieben, welche gleichzeitig mit einer Neoliberalisierung und Ökonomisierung von Gesellschaften einhergeht. Die Neoliberalisierung des Österreichischen Staates verdeutlicht sich im „ÖVP-FPÖ Regierungsprogramm 2017-2022“. Das Regierungsprogramm plant eine neoliberale Umgestaltung von Bereichen wie Arbeitsmarkt und Soziales und befolgt dabei ein „aktivierendes Paradigma“. Die strengere Gestaltung der Inanspruchnahme von staatlichen Leistungen hat nicht nur Folgen für unmittelbar Betroffene, sondern auch für die Profession der Sozialen Arbeit, die von Seiten des Staates eine neue Funktionszuweisung bekommt.

Das Ziel ist es herauszuarbeiten, welche Rolle die Soziale Arbeit in einer postdemokratischen Gesellschaft einnimmt und wie sie auf die Tendenzen der Ökonomisierung und Entdemokratiserung reagiert.

Abstract (English)

This work deals with the theory of post-democracy. In this context, the decay of democracies oriented towards the West is described, which at the same time goes hand in hand with the neoliberalization and economization of societies. The neo-liberalisation of the Austrian state is illustrated in the "ÖVP-FPÖ government programme 2017-2022". The government program plans a neo-liberal transformation of areas such as the labour market and social affairs, following an "activating paradigm". The stricter regulation of the use of state benefits has consequences not only for those directly affected, but also for the profession of the social welfare system, which receives a new assignment of functions from the state.

The aim is to identify the role of social work in a post-democratic society and how it reacts to the tendencies of economization and de-democratization.