Bibliographic Metadata

Title
Einfluss des zirkadianen Rhythmus auf das Wachstum von S.aureus, E.faecalis und E.coli und die Sensibilität gegenüber Meropenem sowie Moxifloxacin
Additional Titles
Influence of the circadian rhythm on the growth of S. aureus, E. faecalis and E. coli and the sensitivity to meropenem and moxifloxacin
AuthorIpsmiller, Ulrike
Thesis advisorWimmer, Helge
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Zirkadianer Rhythmus / Staphylococcus aureus / Escherichia coli / Enterococcus faecalis / Wachstumskurven / MIC / Time kill curve / Meropenem / Moxifloxacin
Keywords (EN)Circadian rhythm / Staphylococcus aureus / Escherichia coli / Enterococcus faecalis / growth curves / MIC / Time kill curve / meropenem / moxifloxacin
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese empirische Arbeit beschäftigt sich, als Pilotversuch, mit dem zirkadianen Rhythmus in humanpathogenen Bakterien. Es wurden Stämme von Staphylococcus aureus, Enterococcus faecalis und Escherichia coli Bakterien unter verschiedenen Bedingungen kultiviert um den Einfluss eines zirkadianen Rhythmus auf das Wachstum der Bakterien und deren Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde eine Gruppe jedes Keims unter Licht im künstlich erstellten zirkadianen Rhythmus mit 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit, die zweite Gruppe in völliger Dunkelheit kultiviert. Diese Kulturen wurden jeweils über 72 Stunden gehalten und dabei das bakterielle Wachstum quantifiziert. Auch die Minimale Hemmkonzentration (MHK) der Bakterien mit den Wirkstoffen Meropenem und Moxifloxacin wurde getestet unter beiden Bedingungen. Weiters wurden die einzelnen Keime mit den Wirkstoffen Meropenem und Moxifloxacin versetzt um eine sogenannte „Time kill curve“ (TKC) erstellen zu können. Auch hier wurde zum Vergleich eine Gruppe mit Licht im zirkadianen Rhythmus und die andere in völliger Dunkelheit kultiviert. Bei allen Versuchen hat sich gezeigt, dass es nur sehr kleine Unterschiede im Wachstum bzw. bei der Antibiotikawirkung auf die Bakterien gibt. Einzig bei den Stämmen von E.coli und der Wirkung von Meropenem ergaben die Versuche signifikante Unterschiede. Es gab hier ein größeres Wachstum, bzw. weniger Wirkung auf die Kulturen, wenn sie unter Licht im zirkadianen Rhythmus kultiviert wurden, als bei den Kulturen in völliger Dunkelheit. Hiermit konnte ein erster neuer Ansatz für die Untersuchung des zirkadianen Rhythmus und dem Wachstumsverhalten von Bakterien dargestellt werden.

Abstract (English)

This empirical work deals, as a pilot experiment, with the circadian rhythm in human pathogenic bacteria. Strains of S. aureus, E. faecalis and E. coli bacteria were cultured under different conditions, to explore the potential impact of a circadian rhythm on bacterial growth and susceptibility towards antibiotics. One group of each germ was cultured under light in the artificially created circadian rhythm with 12 hours of light and 12 hours of darkness, the second group in complete darkness. These cultures were each held for 72 hours and bacterial growth was quantified. The minimum inhibitory concentration of the bacteria with the active substances meropenem and moxifloxacin was also tested under both conditions. Furthermore, the individual germs with the active ingredients meropenem and moxifloxacin were added to create a so-called "time kill curve" (TKC). Again, one group was cultured with light in the circadian rhythm and the other in complete darkness. In all experiments it has been shown that there are only very small differences in growth or in the antibiotic effect on the bacteria. Only with the strains of E. coli and the effect of meropenem did the experiments show significant differences. There was a greater growth or less effect on the cultures if they were cultured under light in the circadian rhythm than in the cultures in complete darkness. This was a first novel approach for the study of circadian rhythm and the growth behavior of bacteria can be represented.