Titelaufnahme

Titel
Freiheit wagen.Die Einweisungs- und Entlassungspraxis im österreichischen Maßnahmenvollzug seit dem Jahr 2000 und Alternativen zur gängigen Praxis
Weitere Titel
Dare freedom.The admission and dismissal practice in the Austrian implementation of measures since 2000 and alternatives to current practice
AutorInnenProux, Martin Christophe
GutachterLehr, Bernhard
Erschienen2018
Datum der AbgabeMärz 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Maßnahmenvollzug / Salzburger Weg / forensische Psychiatrie / Sachverständigengutachten / Unterbringung / Freiheit wagen
Schlagwörter (EN)execution of measures / Salzburger Weg / forensic psychiatry / expert report / housing / Dare freedom
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Freiheit wagen

Welche Entwicklungen sind in der Einweisungs- und Entlassungspraxis im österreichischen Maßnahmenvollzug seit dem Jahr 2000 zu beobachten und welche Alternativen zur gängigen Praxis gibt es?

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Einweisungs- und Entlassungspraxis im österreichischen Maßnahmenvollzug seit dem Jahr 2000, sowie alternativen Vorgehensweisen im Umgang mit psychisch kranken Rechtsbrecher*innen.

Durch eine hohe Zahl an Einweisungen und einer restriktiven Entlassungspolitik kommt es zu einem Anstieg der Insass*innenpopulation und der durchschnittlichen Anhaltedauer.

Die Einweisungs- und Entlassungspraxis, sowie die Anwendung gelinderer Mittel variiert je nach Standort und bei Sachverständigengutachten sind grobe Mängel festzustellen.

Als alternativer Ansatz wird das sogenannte „Salzburger Modell“, ein in Salzburg durch die Initiative einer Expertengruppe ins Leben gerufenes Projekt in Form eines engen Kooperationssystem aller in die Behandlung, Betreuung und Begutachtung involvierten Akteur*innen erklärt, welches mit seiner Philosophie der Unterbringungsvermeidung als Vorbild für die Reformierung des Maßnahmenvollzugs.

Zusammenfassung (Englisch)

Dare freedom

What developments have been observed in the practice of induction and dismissal in Austria's enforcment of sentences on psychologically ill lawbreakers

since 2000 and what alternatives to current practice are there?

This work deals with the admission and dismissal practice in the Austrian enforcment of sentences on mentally disordered lawbreakers since 2000, as well as alternative procedures in dealing with psychologically ill lawbreakers.

A high number of admissions and a restrictive dismissal policy lead to an increase in the population of inmates and the average retention period.

The instruction and dismissal practice, as well as the use of reduced resources vary depending on the location and in expert opinions there are major deficiencies to be found.

As an alternative approach, the so-called "Salzburg Model", a project launched in Salzburg by the initiative of a group of experts, is explained in the form of a close cooperation system involving all professions involved in the treatment, care and evaluation of the project, which, with its philosophy of accommodation avoidance, serves as a model for reforming the treatment of psychologically ill lawbreakers.