Titelaufnahme

Titel
Möglichkeiten und Grenzen eines Blended Learning-Konzeptes in der Polizeigrundausbildung
Weitere Titel
Possibilities and Limitations of a Blended Learning Concept in Police Education
AutorInnenTrimmel, Thomas
GutachterDahlvik, Julia ; Sedlacko, Michal
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Blended Learning / E-Learning / Polizeigrundausbildung / Selbstlernkompetenz
Schlagwörter (EN)Blended Learning / E-Learning / Police basic training / Independent learning skills
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der möglichen Implementierung eines Blended Learning-Konzeptes in der Polizeigrundausbildung, da in den nächsten Jahren mit einem signifikanten Anstieg der Ausbildungszahlen zu rechnen ist und die bestehenden Ressourcen nicht ausreichen werden, um diese Herausforderung zu bewältigen. Diese Untersuchung nähert sich der Problemstellung aus Sicht der PolizeischülerInnen an und stellt dar, welche Voraussetzungen aus deren Sicht gegeben sein müssen, um Blended Learning erfolgreich in der Polizeigrundausbildung zu implementieren. Zur Untersuchung wurde als Datensammlungsmethode die quantitative Erhebung mittels Online-Fragebogen gewählt. Als Stichprobe wurden alle im Bildungszentrum der Sicherheitsexekutive Eisenstadt befindlichen PolizeischülerInnen ausgewählt. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgte mittels des Online-Softwaretools „umfrageonline.com“ und mit dem Statistikprogramm „SPSS“. Wesentliche Erkenntnisse dieser Forschung sind, dass, je komplexer der Lehrgegenstand ist, desto weniger Inhalte in E-Learning-Phasen ausgelagert werden können. Werden komplexere Inhalte in E-Learning-Phasen ausgelagert, sollten diese E-Learning-Phasen am Standort des Bildungszentrums stattfinden, wobei die Teilnahme an den Präsenzphasen und an den E-Learning-Phasen verpflichtend sein sollte. E-Learning sollte nur zur Ergänzung bzw. Vertiefung von Lerninhalten dienen. Die E-Learning-Module sollten den kognitivistischen und behavioristischen Lerntheorien folgen. Liegen diese Voraussetzungen vor, ist aus Sicht der PolizeischülerInnen keine Verschlechterung des Ausbildungsstandards zu erwarten. Die Ergebnisse dieser Forschung können Grundlage für die erfolgreiche Implementierung eines möglichen Blended Learning-Konzeptes in der Polizeigrundausbildung sein.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper examines the possibility of implementing a concept of blended learning in basic police training, as the number of police trainees is expected to significantly increase in the next few years and the existing resources will not be sufficient to meet this challenge. This study addresses the issue from the perspective of the police trainees and identifies requirements they consider necessary for blended learning to be implemented successfully in basic police training. The method used for collecting study data was a quantitative survey carried out through an online questionnaire. All police trainees attending the Austrian police training centre in Eisenstadt were invited to participate as a sample. The results were evaluated using the online software tool “umfrageonline.com” and the statistics programme “SPSS”. Main findings of this study include that the more complex the subject the less teaching can be transferred to e-learning phases. If somewhat complex content is provided through e-learning, these e-learning phases should be offered on-site at the training centre, with participation in attendance periods and e-learning phases being mandatory. E-learning should only be used to complement or deepen learning content, with e-learning modules following the cognitivist and behaviourist theories of learning. If these requirements are met, the police trainees would not expect training standards to decline. The results of this study may lay the foundation for successfully implementing a possible concept of blended learning in basic police training.