Titelaufnahme

Titel
Prävalenz der restriktiven Lungenfunktion gemessen mittels Bodyplethysmographie in der Allgemeinbevölkerung
Weitere Titel
Prevalence of restrictive lung function by bodyplethysmography in the general population
AutorInnenFellinger, Stefanie
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Restriktive Lungenfunktion / Allgemeinbevölkerung / Bodyplethysmographie / Spirometrie / Lungenvolumina
Schlagwörter (EN)Restrictive lung function / General population / Bodyplethysmography / Spirometry / Lung volumes
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Restriktive Lungenerkrankungen sind gekennzeichnet durch eine Verminderung des dehnbaren Lungengewebes. Dadurch wird das Ein- & Ausatmen erschwert und eine unzureichende Ventilation ist die Folge. Ursachen dafür können einerseits intrinsische Störungen, die hauptsächlich das Lungengewebe selbst betreffen, und andererseits extrinsische Störungen sein, die überwiegend auf extrapulmonalen Erkrankungen beruhen. Eine suffiziente Detektion der Lungenfunktionsstörung und frühzeitige Interventionen zur Reduktion des Fortschreitens der Grunderkrankung können ohne Kenntnis der Prävalenz restriktiver Lungenfunktionserkrankungen verzögert werden.

Spirometrie ist eine gut geeignete Methode um eine mögliche Restriktion primär zu detektieren. Für eine korrekte Diagnose und Einteilung der Restriktion in Schweregrade ist jedoch die Durchführung einer Bodyplethysmographie obligatorisch.

Ziel dieser Arbeit ist es, Beispiele für Prävalenzdaten restriktiver Lungenfunktionsstörungen, welche mittels Spirometrie erhoben wurden, darzulegen und einige Studien, die bodyplethysmographische Daten in der Allgemeinbevölkerung untersuchen, zu diskutieren.

Studien haben gezeigt, dass die Prävalenz restriktiver Muster in der amerikanischen Bevölkerung bei rund 5.4% liegt. In Finnland leiden rund 4.2% der Bevölkerung an einer Restriktion. Beide Studien haben ihre Daten jedoch nur mittels Spirometrie erhoben und sind daher aufgrund einer möglichen Verfälschung durch die verwendete Methode nur mit Vorbehalt zu betrachten.

Bislang konnten keine Studien gefunden werden, die die Prävalenz restriktiver Lungenfunktionserkrankungen mittels Bodyplethysmographie in der Allgemeinbevölkerung untersucht haben. Lungenfunktionsuntersuchungen mittels Bodyplethysmographie zielen primär darauf ab, neue Referenzwerte für Lungenfunktionsparameter zu ermitteln und die Wertigkeit der Spirometrie im Vergleich zur Bodyplethysmographie in Bezug auf die Diagnose restriktiver Lungenfunktion zu evaluieren. Schlussfolgernd sind weitere Forschungsarbeiten zu diesem Thema erforderlich.

Zusammenfassung (Englisch)

Restrictive lung function is characterized by a reduction of the inflatable lung tissue and the capacity of the lung to expand is reduced. This leads to an increased work of breathing and insufficient ventilation. Underlying diseases vary from intrinsic disorders, mainly based on the lung tissue itself, to extrinsic disorders, mainly based on extra-pulmonary diseases. Without evidence of the prevalence of restrictive lung function in the general population the adequate detection of lung function impairment and early interventions reducing further progression of the underlying disease may be delayed.

Spirometry is a useful method to acknowledge restrictive pattern in the first place. However, for the valid diagnosis and grading of a restrictive lung function impairment the measurement by bodyplethysmography is mandatory.

The aim of this thesis is to present prevalence data of restrictive lung function pattern by spirometry and to discuss studies analysing data of bodyplethysmography in the general population.

Studies revealed that the prevalence of restrictive lung function pattern is 5.4% in the American population and 4.2% in Finland, Europe. Though, both studies only collected data by spirometry. Therefore, these results should be sighted with reservations due to possible falsification of the findings in consequence of the used method.

So far, no studies assessing the prevalence of restrictive lung function impairment in the general population by bodyplethysmography have been published. Lung function testing by bodyplethysmography aimed primary to ascertain new reference values for lung function parameters and to evaluate the significance of spirometry compared to bodyplethysmography in the diagnosis of restrictive lung function. In conclusion, further research referring to this topic is required.