Titelaufnahme

Titel
Organisationskonzept: Bundesagentur. Ausgliederungsvorhaben im Spannungsfeld zwischen Risiken und Chancen.
Weitere Titel
Organizational concept: Federal Agency. Outsourcing projects in the area of tension between opportunities and threats.
AutorInnenGamsjäger-Allain, Thomas
GutachterMatzka, Manfred ; Hartmann, Natalia
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Agentur / Ausgliederung / Mutter / Tochter / Rechtsformen / Spannungsfeld / Chancen / Risiken / Verwaltungsreform / Reform / Öffentliche Verwaltung
Schlagwörter (EN)Outsourcing / Agencies / Agency / Opportunities / New Public Management / Governance / Public Service
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Überleitung von Verwaltungsaufgaben des Bundes in ausgegliederte Agenturen gilt offenbar als ein vielversprechender Weg zur Reformierung der öffentlichen Verwaltung. Auch die österreichische Bundesregierung machte mehrere Ausgliederungsvorhaben zum Gegenstand ihres Regierungsprogramms 2017 bis 2022. Die Argumente für die Gründung von Bundesagenturen scheinen vordergründig von den Maximen des New Public Managements und dem Governance-Konzept abgeleitet zu werden.

Organisationale Maßnahmen dieser Größenordnung eröffnen aber nicht nur neue Chancen, sondern bergen auch Gefahren in sich. Diese empirisch-analytische Untersuchung identifiziert die Potenziale und Risiken von Agenturgründungsvorhaben. Die Wahl der richtigen Rechtsform, die Verteilung der Kompetenzen zwischen Mutter und Tochter, das Berichts- und Informationswesen und die Steuerungsmöglichkeiten durch das Beteiligungsmanagement stellen die inhaltlichen Schwerpunkte dar, nach welchen die Interviews mit Expertinnen qualitativ ausgewertet wurden. Anhand eines konkreten und aktuellen Agenturgründungsprozesses wird das Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken gut erkennbar.

Wenn es den ArchitektInnen einer geplanten Agentur gelingt, die Potenziale geschickt zu nutzen und den Risiken rechtzeitig adäquat zu begegnen, stellt die Ausgliederung von Verwaltungsaufgaben durch die Errichtung von Agenturen einen erfolgversprechenden Reformansatz dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The transfer of administrative tasks of the federal government to outsourced agencies is evidently seen as a highly promising way to reform public administration. The Austrian federal government has also made several outsourcing projects the subject of its programme for 2017 until 2022. The arguments for the establishment of federal agencies appear to have been primarily derived from the maxims of New Public Management and the governance concept.

Organisational measures of this volume, however, not only open up new opportunities, they also harbour risks. This empirically analytical investigation identifies the potential and risks of projects to establish executive agencies. The choice of the right legal form, the distribution of the competencies between the respective ministry and subsidiary, the reporting and information system and the control possibilities by the strategic management constitute the content focus areas according to which the interviews with experts were analysed from a qualitative perspective. Based on a specific and current agency establishment process, the area of tension between opportunities and risks becomes easily discernible.

If the architects of a planned agency succeed in making skilful use of the potential and countering the risks appropriately and in a timely manner, the outsourcing of administrative tasks by setting up executive agencies constitutes a promising approach to reform.