Titelaufnahme

Titel
Prävention und Förderung der Gesundheit von Bediensteten in öffentlichen Verwaltungseinrichtungen am Beispiel des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl
Weitere Titel
Prevention and promotion of the health of staff in public administration institutions using the example of the Federal Office for Immigration and Asyl
AutorInnenMayr, Alexander
GutachterHödl, Alfred ; Celec, Andreas
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Betriebliche Gesundheitsförderung / Gesundheit / Körperliche Aktivität / Prävention / Psychisches und physisches Wohlbefinden
Schlagwörter (EN)Workplace Health Promotion / health / Physical activity / prevention / Mental and physical well-being
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bedingt durch die Aufnahme neuer Bediensteter zur Abarbeitung der unzähligen Asylanträge erwies sich in den letzten Jahren die enorme Personalentwicklung im Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl als besondere Herausforderung. Die daraus entstandenen neuen Aufgabenspektren verlangen den Mitarbeitenden physisch und psychisch einiges ab.

Die Intention dieser Arbeit besteht darin, aufzuzeigen, dass die Gesundheit eine(r)(s) jeden einzelnen Bediensteten eine unverzichtbare Ressource darstellt, die es gilt, mit probaten BGF-Maßnahmen im Rahmen des Dienstbetriebes zu stärken bzw. zu erhalten, damit auch in Zukunft die anfallenden Herausforderungen mit gesunden Mitarbeitenden bewerkstelligt werden können. Die betriebliche Gesundheitsförderung unterstreicht die Notwendigkeit der Gesundheit der Mitarbeitenden, welche als Grundlage der Arbeitsfähigkeit anzusehen ist, von modernen DienstgeberInnen gefördert bzw. erhalten werden sollte und für Bedienstete und DienstgeberInnen als Win-win-Situation anzusehen ist.

Diese Arbeit will der Frage nachgehen, wie die Umsetzung der betrieblichen Gesundheitsförderung im BFA erfolgt, wie die implementierten Maßnahmen von den Bediensteten angenommen werden, ob und welche Alternativen sich anbieten und welcher Nutzen sich für das BFA ergeben könnte. Gezielt fokussiert wird auf die Bereiche betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention sowie körperliche Aktivität.

Die dem BFA nachgeordneten Dienststellen in Salzburg, Thalham bei St. Georgen am Attersee sowie Klagenfurt werden aus forschungsökonomischen und -praktischen Gründen bzw. aufgrund des persönlichen Bezuges des Autors als repräsentative Stichprobe im Rahmen einer Teilerhebung herangezogen. Die quantitative Datenerhebung erfolgte im Zuge einer Online-Umfrage, bereitgestellt von umfrageonline.com. Nach der Aufbereitung der erhobenen Daten wurden diese durch selbige Website und unter Zuhilfenahme von Microsoft Excel ausgewertet. Anschließend wurde das Material mit dem Stand der Forschung verglichen und eine Interpretation dieser Vergleiche angestellt.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Umsetzung der BGF im BFA aufgrund der gelegentlichen Einbindung der Mitarbeitenden lediglich in beschränktem Rahmen erfolgt. Obwohl das BFA mit modernen BGF-Maßnahmen versucht, das seelische und körperliche Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu erhalten, nehmen diese das Angebot aus Zeitmangel nur selten in Anspruch. Darüber hinaus konnten alternative Maßnahmen wie die Ausweitung des Dienstsports zur Klärung der Teilforschungsfrage ausgemacht sowie der Nutzen der BGF für das BFA dargelegt werden. Im Zuge der Beantwortung der Forschungsfragen wurde im letzten Kapitel der vorliegenden Arbeit die Hypothese des Autors zu belegen versucht. Abschließend konnte anhand der gewonnenen Erkenntnisse ein neues Forschungsgebiet ausgemacht werden, nämlich in welcher Weise sich die Mitarbeitenden in Zukunft wirksam in die BGF-Planung einbinden lassen.

Zusammenfassung (Englisch)

One of the many challenges the Federal Office for Migration and Asylum (Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, abbreviated as BFA) has been confronted with over the past few years has been the significant increase in personnel due to the hiring of new staff to process the vast number of asylum applications. As a result, a new range of tasks has developed that poses a physically and mentally demanding challenge for the employees.

This paper aims to illustrate that the health of every single employee constitutes an indispensable resource worth strengthening and maintaining through appropriate workplace health promotion activities, as a part of the daily job. This will help ensure that employees are fit enough to continue meeting upcoming challenges in the future. Workplace health promotion emphasises the importance of an employee’s health, which is to be considered the basis of an employee’s ability to work, is to be promoted and maintained by modern employers and brings about a win-win situation for both employees and employer.

This paper examines how health promotion in the workplace is being implemented at the BFA and to what extent it is being used by the employees. It specifically focuses on workplace health promotion, prevention and physical activity. The aim is to generate research findings that show what the implementation of workplace health promotion is like at the BFA, how it is received by the employees, which alternative measures could be efficiently realised and what type of benefit this could create for the BFA.

The BFA’s subordinate offices in Salzburg, Thalham nearby St. Georgen on Lake Attersee, and Klagenfurt are used as representative samples for a partial survey for reasons of research economy and research practice and due to the author’s personal background. The quantitative data collection was done by means of an online survey, provided by umfrageonline.com. Following the processing of the data collected the survey data was evaluated through the same website and with the help of Microsoft Excel. After that a comparison with the current state of research was made and the comparison results were interpreted.

In summary, it can be concluded that there is only limited implementation of workplace health promotion at the BFA because of a lack of employee involvement. For reasons of time employees rarely use the activities offered, although the BFA strives to maintain its employees’ mental and physical well-being through a modern workplace health promotion concept. Furthermore, in examining the research sub-question, other possible options such as expanding the company sports programme have been identified and the benefits of workplace health promotion for the BFA have been described. While addressing the research questions, the final chapter of this paper is meant to prove the author’s hypothesis. In conclusion, the findings gained helped to identify a new field of research, in fact examining how to effectively integrate the employees in planning workplace health promotion activities.