Bibliographic Metadata

Title
Intensivtagebuch - Die Zeit während des Intensivaufenthaltes besser verstehen können
Additional Titles
Intensive care diary - For a better understanding during the intensive stay
AuthorLinhart, Vanessa
Thesis advisorJakob, Tanja
Published2017
Date of SubmissionJuly 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Intensivtagebuch / Intensivpflege / Intensivmedizin / Beatmung / Sezierung / Posttraumatische Belastungsstörung / PTBS
Keywords (EN)Intensive care unit / ICU / intensive care diary / patient diary / posttraumatic stress disorder / PTSD
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Nutzens eines Intensivtagebuches auf einer Intensivstation. Es wird darauf eingegangen, wie sich das Schreiben eines Tagebuches auf die Betroffenen nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation auswirkt.

Des Weiteren wird untersucht ob das Intensivtagebuch einer Posttraumatischen Belastungsstörung entgegenwirken und es womöglich verhindern kann.

Das Intensivtagebuch wird in der Zeit der Sedierung und Beatmung der Patienten und - innen von Pflegenden und Angehörigen geschrieben. Da es bei beatmeten und sedierten Patienten und –innen nach einem Intensivaufenthalt oft zu Erinnerungslücken und Verlusten kommen kann, wurde das Intensivtagebuch eingeführt. Dadurch können die Ereignisse und Entwicklungen während des Intensivaufenthaltes festgehalten werden und den Patienten und –innen im Nachhinein dabei geholfen werden, die Zeit besser verstehen und rekonstruieren zu können. Dadurch können Patienten und –innen ihre Zeit auf der Intensivstation besser nachvollziehen und es hilft ihnen zur Verarbeitung. Somit kann das Intensivtagebuch das Risiko für eine Posttraumatische Belastungsstörung reduzieren. Das Intensivtagebuch dient somit als Coping-Strategie für die Patienten und – innen und verhilft ihnen zur besseren Einsicht in ihren Krankheitsverlauf.

Abstract (English)

This thesis deals with the implementation and use of an intensive care diary as well as whether or not an intensive care diary can counteract the posttraumatic stress disorder or possibly prevent it.

The intensive care diary is written by patients’ relatives and nursing staff. The target of the intensive care diary are patients who might experience memory gaps and losses during their sedation and artificial respiration. In doing so, memories and developments during the intensive stay can be preserved. Retrospectively, an intensive care diary can help the patients to better understand and reconstruct their stay in the intensive care unit. Moreover, intensive care diaries help patients come to terms with the past experience. Therefore, the intensive care diary can reduce the risk of a posttraumatic stress disorder. It serves as a coping-strategy for patients to gain a better insight into the progress of the disease.