Titelaufnahme

Titel
Ventilator-assoziierte Pneumonie auf der Intensivstation - Risikosenkende Methoden in der Gesundheits- und Krankenpflege
Weitere Titel
Nursing Methods to Minimize the Risk of Ventilator-associated Pneumonia in the ICU
AutorInnenHälbig, Lisa
GutachterLegat, Stefan
Erschienen2017
Datum der AbgabeAugust 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ventilator-assoziierte Pneumonie / Mundpflege / Chlorhexidine / subglottisches Absaugen / Personaledukation / Prävention
Schlagwörter (EN)ventilator-associated pneumonia / orale care / Chlorhexidine / subglottic suction / staff education / prevention
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die ventilator-assoziierte Pneumonie ist eine häufige Komplikation bei PatientInnen auf der Intensivstation die länger als 48 Stunden invasiv beatmet werden. Von besonderer Bedeutung für die Entstehung einer VAP ist die bakterielle Kontamination des Mundes und des Magens sowie die Aspiration von kontaminierten subglottischen Sekret. Die Länge der Intubationszeit spielt ebenso eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer ventilationsassoziierten Pneumonie.

Eine Literaturrecherche wurde im Zeitraum von Februar 2017 bis Mai 2017 durchgeführt. Es wurden Studien aus der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien, der Bibliothek des Fachhochschul Campus Wien und den Datenbanken Medline, CINAHL und PubMed durchgeführt. Nach der Beurteilung der Studien anhand der Beurteilungsbögen von Behrens J. und Langer G. wurden 14 Studien für diese Arbeit ausgewählt.

Prophylaktische Maßnahmen der ventilator-assoziierten Pneumonie stellen die orale Dekontamination, das Absaugen des subglottischen Sekretes und die Schulung des Personals bezüglich des Krankheitsbildes und der Prävention dar.

Die Studienergebnisse zeigen, dass eine orale Dekontamination mit Chlorhexidine die Inzidenz der ventilator-assoziierten Pneumonie signifikant reduzieren konnte. Eine Verringerung der VAP konnte außerdem durch das Absaugen des subglottischen Sekretes erzielt werden. Darüber hinaus wurde in allen verwendeten Studien gezeigt, dass die Edukation des Personals in Hinsicht auf das Krankheitsbild der ventilationsassoziierten Pneumonie und Maßnahmen zur Prävention als Prophylaxe angewendet werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Ventilator-associated pneumonia is a major complication with patient of the intensive care unit, who are invasively ventilated for more than 48 hours. The bacterial contamination of the mouth and the stomach together with the aspiration of conterminous subglottic secretion is of great significance in the development of VAP. The length of the intubation period plays a major role in the development of a ventilator-associated pneumonia.

A literature research was conducted in the period from February 2017 to April 2017. Studies from the library of the medical university of Vienna, the library of the university of applied science Vienna and the databases PubMed, Medline and CINAHL have been used. After the assessment of the studies 14 studies have been used based on the rating sheets from Behrens J. und Langer G.

The oral decontamination, the subglottic secretion suctioning and the education of the staff regarding of the clinical picture and the prevention present the prophylactic treatment of the VAP.

The results of the studies show that the incidence of the ventilator-associated pneumonia was significantly reduced due to the oral decontamination with chlorhexidine. Furthermore, subglottic secretion suctioning leads to reduction of the VAP. Beyond that it was proven that the education of the staff regarding the clinical picture of the ventilator-associated pneumonia as well as the prevention could be used as Prophylaxis.