Bibliographic Metadata

Title
Emotionale Intelligenz in der Radiologietechnologie
Additional Titles
Emotional Intelligence in Radiography
AuthorKotek, Georg
Thesis advisorUnterhumer, Gerold
Published2018
Date of SubmissionJanuary 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Emotionale Intelligenz / TEIQue / Emotionen / Emotionale Intelligenz in Gesundheitsberufen / Vergleich emotionaler Intelligenz im Gesundheitswesen / Globale emotionale Intelligenz / Emotionale Intelligenz in der Radiologietechnologie / Gesundheits- und Krankenpflege / Radiologietechnologie / Ärztliches Personal
Keywords (EN)Emotional intelligence / TEIQue / Emotions / Emotional intelligence in Healthcare / Global emotional intelligence / Comparison of emotional intelligence in Healthcare / Emotional intelligence in Radiography / Nursing / Radiography / Residents
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Emotionale Intelligenz (EI) beschreibt die Fähigkeit sowohl eigene als auch fremde Emotionen zu erkennen, zu verstehen und zu beeinflussen. Gerade im Bereich des Gesundheitswesens ist die emotionale Intelligenz ein aussagekräftiger Indikator für die Fähigkeit des Personals mit Stress, Leid, Trauer, Wut und Depressionen umgehen zu können.

Ziel dieser Arbeit war es, anhand einer Literaturrecherche, Unterschiede der EI zwischen den Berufsgruppen der Radiologietechnologie, der Gesundheits- und Krankenpflege,* sowie des ärztlichen Personals aufzuzeigen. Des Weiteren wurden Unterschiede zwischen Mitarbeitern der einzelnen Modalitäten der Radiologietechnologie, sowie berufsunabhängige geschlechterspezifische Unterschiede aufgezeigt.

Den höchsten „Global-Emotional-Intelligence“-Wert (gEI) erzielte die Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpflege. Den zweiten Platz belegte die Radiologietechnologie und den niedrigsten Wert erzielte das ärztliche Personal.

Es konnten signifikante Unterschiede der gEI (p ≤ 0,05) und des Wohlbefindens (p ≤ 0,01) zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Radiologietechnologie des Bereiches der Angiographie und jenen des Bereiches der Nuklearmedizin festgestellt werden. Des Weiteren wurden signifikante Unterschiede des Wohlbefindens (p ≤ 0,05) und der Emotionalität (p ≤ 0,01) der Gruppe der Mammographie im Vergleich zur Gruppe der Nuklearmedizin festgestellt.

Ein Vergleich der emotionalen Intelligenz von Frauen und Männern, gemessen anhand der gEI, ergab, dass Mitarbeiterinnen der einbezogenen Berufsgruppen besser abgeschnitten haben als ihre Kollegen. Hierbei gibt es jedoch berufsabhängige Unterschiede.

Weitere Forschung über die emotionale Intelligenz von Studierenden der Radiologietechnologie wird in einer longitudinalen internationalen Studie empfohlen. Mithilfe der Studierenden des FH Campus Wien soll an diesem weltweiten Vergleich teilgenommen werden.

Abstract (English)

Emotional intelligence (EI) describes the ability to recognize, to understand and to manipulate own and others emotions. Especially in healthcare professions is EI a usable indicator for staffs’ ability to deal with stress, suffering, sadness, sorrow, anger and depression.

The aim of this paper is, based on a literature research, to show differences in emotional intelligence between radiographers, nurses and doctors. Furthermore differences in type of diagnostic radiographers and differences in gender, independent to profession, were analysed.

Relating to “Global-Emotional-Intelligence” (gEI) nurses scored best, radiographers second and doctors last.

Significant differences were found in the factors of gEI and well-being between radiographers working in angiography to those working in nuclear medicine (p ≤ 0.05). Furthermore significant differences in the factors of well-being and emotionality were found between radiographers working in mammography to those working in nuclear medicine (p ≤ 0.01).

A comparison, independent to professions, between male and female staff working in the included professions showed that females scored higher in gEI than their male colleagues but dependent differences between professions were found.

Further research about students’ emotional intelligence in the profession of radiography is recommended. With the assistance of radiologic technologist students at FH Campus Wien a participation in this study should be achieved.