Titelaufnahme

Titel
Pflege und Versorgung von Menschen bei Harn- und Stuhlinkontinenz
Weitere Titel
Care of people with urinary and fecal incontinence
AutorInnenHasanovic, Edina
GutachterWeinberger, Rudolf
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Inkontinenz / Lebensqualität / Beratung / Kontinenzförderung
Schlagwörter (EN)incontinence / quality of life / counselling / continence support
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung: Der Begriff Inkontinenz wird in der medizinischen Fachsprache als ein ungewollter Abgang von Urin oder Stuhl definiert. In weiterem Sinne auch andere Körperflüssigkeiten oder Gase. Die Erhaltung der Lebensqualität und die Gestaltung des Alltags nimmt bei Inkontinenz einen hohen Stellenwert ein. Zusätzlichen können Inkontinenzbeschwerden zum Beispiel durch eine IAD beeinflusst bzw. verstärkt werden.

Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, Auswirkungen der Inkontinenz auf das Leben der Betroffenen darzustellen und Möglichkeiten der professionellen Unterstützung, insbesondere durch Beratung von Pflegekräften, aufzuzeigen.

Methode: Um die Forschungsfrage beantworten zu können, erfolgte eine systematische Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken wie PubMed und Cinahl.

Ergebnisse: Anhand der eingeschlossenen Studien konnten fünf Verhaltensmuster, die durch die Inkontinenz belastet sind, dargestellt werden. Diese sind in körperliche Ebene, Verhaltensebene, psychische Ebene und soziale Ebene sowie einer ökonomischen Ebene unterteilt. Die gewonnenen Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass die professionelle Beratung Betroffene bezüglich der oben genannten Aspekte schulen und beraten soll. Zusätzlich ist das Risiko eine Inkontinenz-assoziierte Dermatitis zu entwickeln sehr hoch. Dabei spielen bei der Entstehung Hyperhydration, physikalische und chemische Irritation sowie die biologische Irritation eine wesentliche Rolle.

Zusammenfassung (Englisch)

Introduction: The term incontinence is defined in the medical as an unwanted discharge of urine or stool. In other senses other body fluids or exhaust gases. The quality of life is a high priority in incontinence. In addition, incontinence symptoms can be influenced by a IAD.

Objective: The aim of this written work is to present the effects of incontinence on the lives of those affected and to show possibilities of professional support by advising nurses.

Method: This work was written based on a systematic literature conditions.

Results: The results demonstrated five incontinent behaviour patterns. These are divided into physical, behavioural, mental and social levels as well as economic levels. The consultation has to inform and educate people with incontinence about above behavioural levels. In addition, the risk of developing incontinence-associated dermatitis is very high. Hyperhydration, physical and chemical irritation as well as biological irritation play a significant role in the emergence.