Titelaufnahme

Titel
Die emotionale Intelligenz von Studierenden des Fachbereiches Radiologietechnologie am FH Campus Wien
Weitere Titel
Emotional Intelligence in Radiography Students at the FH Campus Wien
AutorInnenKotek, Georg
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Emotionale Intelligenz / TEIQue-SF / TEIQue
Schlagwörter (EN)emotional intelligence / TEIQue-SF / TEIQue
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Emotionale Intelligenz ist ein brauchbarer Indikator für die Fähigkeit mit Stress umzugehen, welcher in medizinischen Berufen zu Behandlungsfehlern führen kann. Besonders im Bereich der Radiologietechnologie hat das Personal die Verantwortung, neben der Erstellung von qualitativem Bildmaterial, durch interpersonelle Kommunikationsfähigkeiten eine entspannte Atmosphäre für Patientinnen und Patienten zu schaffen.

Ziel dieser Arbeit war es, die emotionale Intelligenz der Studierenden der Radiologietechnologie am FH Campus Wien mithilfe des TEIQue-SF zu erheben. Zusätzlich sollte mithilfe von vier Fragen zur demographischen Verteilung untersucht werden, ob Zusammenhänge zwischen emotionaler Intelligenz und Alter, Geschlecht, Semester und Vorerfahrung in Gesundheitsberufen vorliegen. Des Weiteren sollte geklärt werden, wie sich die emotionale Intelligenz mit fortschreitendem Studienerfolg entwickelt. Die Ergebnisse der Studierenden des ersten Semesters (RT21W) wurden mit den Ergebnissen der Studie von McNulty et al. (2016) verglichen. Abschließend wurde die Wichtigkeit der emotionalen Intelligenz im Rahmen der Ausbildung aufgezeigt.

Es konnten statistisch signifikante Unterschiede (p<0,05; p<0,01) zwischen den Ergebnissen der Studierenden der unterschiedlichen Semester für die Faktoren Self-Control, Emotionality sowie Global-EI gefunden werden. Geschlechterspezifische Unterschiede (p<0,05) konnten innerhalb der Altersgruppen der 30-34 jährigen, sowie innerhalb der Gruppe der 25-29 jährigen festgestellt werden. Eine altersspezifische Analyse hat signifikante Unterschiede der Faktoren Self-Control (p<0,05) Emotionality (p<0,05) und Global-EI (p<0,01) zwischen der Gruppe der <20 jährigen und jener der 30-34 jährigen ergeben. Studierende mit Vorerfahrung in Gesundheitsberufen konnten signifikant bessere Ergebnisse des Faktors Self-Control (p<0,05) erzielen als jene ohne Vorerfahrung. Aufgrund der geringen Teilnahmequote konnten keine signifikanten Unterschiede der Ergebnisse des ersten Semesters im internationalen Vergleich festgestellt werden.

Diese Arbeit soll den Grundstein für weitere longitudinale Forschung legen, sowie zu nationalen und internationalen Vergleichen mit anderen Ausbildungsstätten der Radiologietechnologie anregen.

Zusammenfassung (Englisch)

Emotional intelligence is an usable indicator in medical professions for staffs’ ability to deal with stress, which can lead to medical malpractice. Especially radiographers bear responsibility to create relaxed atmosphere for patients during medical imaging.

The aim of this paper was to survey the emotional intelligence in radiography students at FH Campus Wien using the TEIQue-SF. Furthermore a demographic distribution for age, gender, semester and experience in medical professions was made to investigate if there are any relationships. The development of radiography students’ emotional intelligence during the course of their education was analysed. The Results of first semester students was compared to the results found in the study of McNulty et al. (2016). At last the importance of emotional intelligence in the radiographer education was outlined.

Statistically significant differences (p<0.05; p<0.01) for the factors Self-Control, Emotionality and Global-EI were found while comparing the semesters’ results. Significant differences in gender (p<0.05) were only found in the age groups 30-34 years and 25-29 years. An age-specific analyse showed significant differences between younger students (<20 years) and older students (30-34 years) for the factors Self-Control (p<0.05), Emotionality (p<0.05) and Global-EI (p<0.01). Students with experience in healthcare professions scored significantly higher in Self-Control (p<0.05) than those without. Due to the lack of participants no statistically relevant differences were found while comparing the first semesters’ results with international ones.

This paper should be a cornerstone for further longitudinal studies and inspire for national and international comparisons with other radiography training institutions.

Statistik
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