Titelaufnahme

Titel
Vergleich der Bestrahlungstechniken bezüglich der Minimierung der pulmonalen Dosis bei der kurativen Bestrahlung der weiblichen Brust
Weitere Titel
Comparison of treatment techniques regarding the minimizitation of lung dose in the curative radiotherapy of the female breast
AutorInnenObermann, Kerstin
GutachterRaith, Alexander
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Brustkrebs / Mammakarzinom / Strahlentherapie / Vergleich / Lungendosis / IMRT / VMAT / 3D-CRT
Schlagwörter (EN)breast / cancer / radiotherapy / comparison / lung / dose / IMRT / VMAT / 3D-CRT
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit zeigt die Unterschiede zwischen der konventionellen Strahlentherapie (3D CRT), der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) und volumenmodulierten Arc-Therapie (VMAT) in den Bereichen der Schonung der Lunge sowie die Anwendung des Konturierungsatlases der “Radiation Therapy Oncology Group” (RTOG) bei der Einzeichnung der Lunge. Als dritter Bereich wird die Konturierung des Plannungszielvolumen (PTV) behandelt. Dies erfolgt durch die Gegenüberstellung von fünfzehn Studien. Zu diesem Vergleich werden die mittlere Dosis der ipsilateralen/kontralateralen Lunge (Dmean), das Volumen der ipsilateralen/kontralateralen Lunge, das mit fünf Gray (V5Gy) und das Volumen der ipsilateralen Lunge, das mit 20 Gray bestrahlt (V20Gy) wird, aus jeder Studie herangezogen. Im Weiteren wird eruiert ob die Konturierung der Lunge mittels der Richtlinien der RTOG geschieht und wie die Konturierung des PTV stattgefunden hat.

Insgesamt zeigen die IMRT und die 3D CRT, im Vergleich zur VMAT, eine bessere Schonung der Lunge. Für die Konturierung der Risikoorgane (OAR) sollte eine individuelle Risikoabschätzung und eine exakte Konturierung nach Guidelines angewendet werden. Ebenfalls sollte die Abgrenzung der Zielvolumina untereinander noch genauer definiert werden.

Allerdings kann sich die Lungenexposition zwischen den verschiedenen Ländern und Therapien unterscheiden, so dass auch die Strahlenrisiken wie Lungenfibrose, Lungenkrebs und Pneumonitis variieren können. Außerdem kann das Risiko der Erkrankungen der Lunge nach einer Strahlentherapie durch den Nikotinkonsum der Patientin/des Patienten beeinflusst werden.

Dadurch sollte für die Routine gelten, dass die Bestrahlungsplanung und Durchführung der Bestrahlung bei dem Mammakarzinom im Bezug auf die möglichen Komplikationen sehr exakt beurteilt und ausgeübt werden muss. Die exakte Beurteilung bezieht sich insbesondere auf die genaue Feldeinstellung, die genaue Planung nach zuvor gestellter Diagnose, etc.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work is to demonstrate the difference between conventional radiotherapy (3D CRT), intensity modulated radiotherapy (IMRT) and volumetric modulated arc-therapy (VMAT) in the area of lung protection and the application of the Radiation Therapy Oncology Group (RTOG) contouring atlas during the marking of the lung. In addition, the contouring of the planning target volume (PTV) is treated as the third area. This is done by comparing fifteen studies. For this comparison, the mean dose of the ipsilateral/contralateral lung (Dmean), the volume of the ipsilateral/contralateral lung irradiated with 5 Gray (V5Gy), the volume of the ipsilateral lung irradiated with 20 Gray (V20Gy) are used from each study. Furthermore, it is determined whether the contouring of the lungs is done by the guidelines of the RTOG and how the contouring of the PTV has taken place.

Overall, the IMRT as well as the 3D CRT show better lung protection than the VMAT. For the contouring of the organs at risk (OAR) an individual risk assessment and an accurate contouring according to guidelines should be applied. Likewise, the delineation of the target volumes among each other should be defined even more precisely.

However, lung exposure may vary across countries and therapies, so radiation risks such as pulmonary fibrosis, lung cancer and pneumonitis may also vary. In addition, the risk of lung disease following radiation therapy may be influenced by smoking of the patient.

Applied to the routine, this works shows that the treatment planning and implementation in the case of breast cancer in relation to the possible complications must be assessed and exercised very precisely. The exact assessment relates to the accurate field setting, correct preassigned diagnosis, etc.