Titelaufnahme

Titel
Gewalt in der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Implementierung von Deeskalationsmanagement im Setting Langzeitpflege
Weitere Titel
Violence in health care and nursing. The implementation of deescalation in the setting of long-term care
AutorInnenWagner, Marion
GutachterDurchschlag, Daniela
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gewaltformen / Gewalt in der Pflege / Gewalt in der Gesundheits- und Krankenpflege / Gewalt gegenüber älteren Menschen / Vernachlässigung / psychische Gewalt / Gewalt gegen Pflegekräfte / Gewalt durch Angehörige / Deeskalation / Deeskalationsmanagement / Aggression / Aggressionsmanagement / Missbrauch / Prävention von Gewalt / deeskalierende Maßnahmen / Implementierung von Deeskalationsmanagement
Schlagwörter (EN)mistreatment / violence / violence in nursing / violence in health care / violence in long term care / elder abuse / elder abuse in nursing homes / maltreatment / deescalation / de-escalation / aggression / aggression management / nurses / healthcare / abuse prevention / violence at the workplace / implementation of de-escalation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Gewalt in der Gesundheits- und Krankenpflege, bezogen auf Gewalt gegenüber Menschen in hohem Lebensalter in der Langzeitpflege. Anhand aktueller Studien wird darauf eingegangen weshalb es wichtig ist, sich mit dieser Thematik im Rahmen der Gesundheits- und Krankenpflege zu befassen. Ziel dieser Arbeit ist es, das immer noch sehr stark tabuisierte Thema „Gewalt in der Gesundheits- und Krankenpflege“ sichtbarer zu machen. Ein weiteres Ziel ist es auch andere Berufsgruppen, die in sozialen Berufen tätig sind oder sich dafür interessieren, sowie Angehörige für diese Thematik zu sensibilisieren. Die Arbeit ist als systematische Literaturarbeit zu verstehen. Als Ergebnis dieser Arbeit wird klar, dass das Vorkommen von Gewalt einer hohen Dunkelziffer unterliegt. Oft besteht ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen Täterinnen beziehungsweise Tätern zu ihren Opfern. Auch gibt es Arten von Gewalt und Missbrauch die nicht direkt sichtbar für Außenstehende sind. Es zeigt sich, dass Deeskalationsmaßnahmen zwar durchaus in Ausbildungen beinhaltet sind und gelehrt werden, sich die meisten Pflegepersonen jedoch trotzdem unsicher und unwohl in eskalierenden Situationen fühlen. Konkretere Ausbildungsinhalte, Fort- und Weiterbildungen sowie regelmäßige praktische Übungen könnten dem entgegenwirken. Zudem dürfen Gewalttaten nicht verschwiegen oder ignoriert werden und sollten innerhalb des Teams, aber auch in der Leitungsebene klar kommuniziert und zur Rechenschaft gezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the topic of violence in health care, focusing on violence against people of high age in long-term care. Based on current studies, it is pointed out why it is important to deal with this topic in the context of health care and nursing. The aim of this thesis is to highlight the still very strongly tabooed topic "violence in health care and nursing" more visible. Another objective is to raise awareness among other professional groups, such as social and health professions, or to raise awareness about the topic. The work is based on a systematic literary work. The result of this thesis shows clearly, that the occurrence of violence is higher than we assumed. There is often a relationship of dependency between the victim (s) and the abuser (s). There are also types of violence and abuse that are not as obvious as others. It turns out that although the de-escalation measures are part of education programs of nurses, but most of them still feel insecure and uncomfortable when situations escalate. Therefore it´s very important to train such situations regularly. Furthermore, incidents should neither be concealed nor ignored. They should be clearly communicated within the team and always should be held accountable, also in the management level.