Titelaufnahme

Titel
Umgang von Pflegenden mit Angehörigen von hirntoten Patientinnen und Patienten
Weitere Titel
Nursing Strategies for Handling the Immediate Family of Braindead Patients
VerfasserAntonides, Nadja
GutachterLegat, Stefan
Erschienen2017
Datum der AbgabeAugust 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Angehörige / Hirntod / Umgang / Organspende / Kommunikation / Aufklärung / interdisziplinäre Unterstützung
Schlagwörter (EN)dependents / brain death / dealing / organ donation / communication / ellucidation / interdisciplinary collaboration
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema des Umgangs zwischen Pflegepersonen und Angehörigen von hirntoten Patientinnen und Patienten. Der Fokus liegt hierbei auf der Vermittlung von Informationen, sowie auf der Kommunikation, der Pflege im Prozess der Organspende und der Unterstützung der Angehörigen durch das interdisziplinäre Team.

Anhand dieser Arbeit sollen die verschiedenen Schwerpunkte im Umgang, unter den genannten Voraussetzungen, behandelt werden. Hierbei gilt es die Tätigkeiten und Möglichkeiten, die der Pflege offenstehen aufzuzeigen und somit eine Art Leitfaden für den beschriebenen Umgang zu bilden. Um dies zu erreichen, werden die verschiedenen Schwerpunkte diskutiert. Innerhalb dieser wird praxisrelevantes Hintergrundwissen, sowie mögliche Interventionen und vorauszusetzende Kompetenzen behandelt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Umgang zwischen Pflegepersonen und den Angehörigen von Patientinnen und Patienten mit der Diagnose Hirntod als sehr komplex und anspruchsvoll erachtet werden kann.

Die Aufgabe der Pflegepersonen besteht darin, die Angehörigen der hirntoten Patientinnen und Patienten individuell wahrzunehmen und auf deren Bedürfnisse einzugehen. Nur so können diese Menschen einen adäquaten Umgang in den Bereichen Aufklärung, Organspende, Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit erfahren. Da Pflegepersonen den Angehörigen ihre Situation nicht abnehmen können gilt als übergeordnetes Ziel diese bestmöglich zu unterstützen.

Zusammenfassung (Englisch)

The present work discusses the topic of nurses dealing with dependents of brain death patients. The focus here lies on the conveyance of information, the communication, the care during the organ donation process and the interdisciplinary support.

By means of this work the different emphasis of the dealing with patient's dependents under the given suppositions are being discussed. The aim hereby is to state the actions and possibilities of the nursing health professionals and to determine a guideline for the discussed interaction. In this context the background knowledge as well as interventions and competences revering to the practice are examined.

In summary, it can be said, that nurse care for dependents of brain death patients can be seen as very complex and challenging.

The role of nurses requires to view the dependents of brain dead patients individually and act on their desiderata. This is the only way for dependents to meet adequate support in terms of elucidation, organ donation, communication and the interdisciplinary collaboration. Nurses cannot assume the situation for the dependents of brain death patients, therefore the greater goal is represented by supporting them as best as professionals are able to.