Bibliographic Metadata

Title
Therapiebegleithunde in der Diätologie
Additional Titles
Dog-Assisted Therapy in a Dietetic Setting
AuthorBomann, Janina
Thesis advisorVisontai, Sonja
Published2018
Date of SubmissionJanuary 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Diätologie / Diätolog*in / Diätologische Beratung / Therapiebegleithund / Tiergestützte Therapie
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Bisher gibt es in der diätologischen Beratung für schwierige Beratungssituationen, wie zum Beispiel bei Kindern, Patient*innen mit psychischer Erkrankung oder geringer Compliance, abgesehen von den konventionellen Vorgehensweisen, keine Möglichkeit, die Beratungssituation für den/die Patient*innen dahingehend zu verbessern, dass die Inhalte der Beratung von dem/der Patient*in aufgenommen werden können.

Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage für diese Arbeit: Inwieweit werden Therapiebegleithunde in anderen MTD-Berufen beziehungsweise medizinisch-therapeutischen Berufen bereits eingesetzt werden und inwieweit lässt sich der Einsatz in diätologischen Beratungen rechtfertigen.

Diese Arbeit befasst sich vorrangig mit der diätologischen Beratung von Menschen, die die ICD-10 Kriterien einer psychischen Erkrankung erfüllen und allgemein Kindern als Zielgruppe im diätologischen Setting.

Im ersten Teil der Arbeit wurde anhand von Literaturrecherche herausgefunden, in welchen Bereichen und in welchem Ausmaß therapiebegleithund-, beziehungsweise tiergestützte Therapie allgemein in anderen medizinisch-therapeutischen Berufen bereits eingesetzt wird. Bisher wird die tiergestützte Therapie hauptsächlich in der Physio- und Ergotherapie und bisher nur in geringem Ausmaß in der Logopädie angewendet.

Im zweiten Teil der Arbeit wird dann anhand der im ersten Teil erhobenen Fakten geklärt, ob und warum der Einsatz von Therapiebegleithunden auch in der Diätologie sinnvoll oder nicht sinnvoll sein kann.

Aufgrund der sehr geringen Studienlage in Bezug auf „Therapiebegleithunde in der Beratung mit Kindern“ und der nicht vorhandenen Studien zum Thema „Therapiebegleithunde in der Diätologie“ kann die zweite Forschungsfrage nicht endgültig geklärt werden, da es kein signifikantes Forschungsergebnis gibt. Um diese Frage klären zu können, müssen empirische Untersuchungen zu dieser Thematik durchgeführt werden.

Fazit der Autorin ist, dass eine endgültige Beantwortung der zweiten Forschungsfrage nicht möglich ist, jedoch auch keine allgemeingültigen Kontraindikationen gegen den Einsatz eines Therapiebegleithundes in der Diätologie gefunden wurden. Somit kann ein Therapiebegleithund einen Benefit für die diätologische Beratung darstellen, wenn der Einsatz des Hundes exakt geplant und durchdacht ist und auf den/die Patient*in individuell abgestimmt ist. Persönliche Kontraindikationen, bezogen auf Patient*in und Diätolog*in gegen eine tiergestützte diätologische Beratung, müssen individuell abgeklärt werden.

Abstract (English)

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