Titelaufnahme

Titel
Diätologie im PHC-Setting : Möglichkeiten für Diätolog*innen in der Primärversorgung durch die Betrachtung und Analyse internationaler Konzepte
Weitere Titel
Dietetics in Primary Health Care Prospects for dietitians in Primary Health Care based on the examination and analysis of international concepts
AutorInnenWollner, Nikolaus
GutachterVisontai, Sonja
Erschienen2018
Datum der AbgabeJanuar 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheitssysteme / Primärversorgung / Diätologie
Schlagwörter (EN)Primary Health Care / Primary Care / Dietetics / Nutrition
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Gesundheitssysteme von Kanada, den Niederlanden und Großbritannien und geht auf die aktuellen Primärversorgungsmodelle in diesen Systemen ein. In der Folge werden die Rollen von Diätolog*innen in der Primärversorgung der beschriebenen Länder erläutert.

Die mittels Scoping Review erhobenen Daten zeigen, dass sich die Implementierung von Primary Health Care Prozessen in das Gesundheitswesen in Kanada, den Niederlanden und Großbritannien in unterschiedlichen Stadien befindet. Alle untersuchten Länder haben die Wichtigkeit einer starken Primärversorgung erkannt, verfolgen dabei aber unterschiedliche Strategien.

Die beschriebenen Länder erachten Diätolog*innen als wichtige Berufsgruppe in der Primärversorgung, die ernährungsrelevante Erkrankungen in Form von diätologischen Interventionen behandeln kann. Es zeigt sich, dass von Diätolog*innen gesetzte Interventionen im Rahmen der Primärversorgung nachhaltige positive Aspekte auf das Gewicht, den Blutdruck, die Cholesterin-Werte, den Blutzuckerspiegel und die Lebensqualität von Patient*innen haben. Des Weiteren kann gezeigt werden, dass der Einsatz von Diätolog*innen in der Primärversorgung einen statistisch signifikanten finanziellen Vorteil innerhalb der Länder bringt. Die Arbeit zeigt auf, dass die Berufsgruppe der Hausärzt*innen für die ernährungsrelevante Beratung und Betreuung von Patient*innen nicht geeignet ist, da diese nicht über ein ausreichendes Fachwissen in Bezug auf Essen, Ernährung und den Zusammenhang dieser mit verschiedenen Erkrankungsbilder verfügen.

Zusammenfassung (Englisch)

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