Titelaufnahme

Titel
Diätologische Anknüpfungspunkte im österreichischen Strafvollzug - Qualitative Erhebung/Konzepterstellung
Weitere Titel
Dietetic starting points in the Austrian penal system – qualitative survey/concept development
AutorInnenElser, Bianca
GutachterRichter, Silvia
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologische Intervention / Gesundheitsförderung in totalen Institutionen / Ernährung in Haft / Gefängnisernährung / Ernährungsrelevante Erkrankungen
Schlagwörter (EN)Dietary intervention / Health promotion in total institutions / Prison food / nutrition in prisons / Prison Meal / prison food / Nutrition-related/diet-related diseases
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Verpflegung von Menschen unter Haftbedingungen stellt eine große Herausforderung dar, wenn es um die Versorgung von Männern und Frauen unterschiedlichen Alters, ethnischer und religiöser Gruppen und Menschen mit unterschiedlichen Gesundheitsstaus geht.

Die vorliegende Arbeit erweitert das Thema totale Institution Gefängnis durch einen diätologischen Blickwinkel.

Impulse, um das Thema Essen für Inhaftierte sowie Bedienstete im Setting einer totalen Institution, trotz Beschränkungen gesundheitsbewusster auszuformen, können zur Gesundheitsförderung unter Haftbedingungen beitragen.

Diätologinnen und Diätologen können an dieser Stelle mit Expertise Neuorientierungsprozesse bewirken. Konkrete Modelle stellen die Möglichkeit einer positiven Umgestaltung in der Gemeinschaftsverpflegung einer Justizanstalt dar. Darüber hinaus können Modelle zur Ernährungsbildung in Haft Anstoß für neue diätologische Handlungsfelder geben. Insbesondere Inhaftierte mit ernährungsrelevanten Diagnosen profitieren von individuellen Ernährungsberatungen in Haft.

Das Ziel der Bachelorarbeit 2 „Diätologische Anknüpfungspunkte im österreichischen Strafvollzug – qualitative Erhebung/Konzepterstellung“ ist es, einen Entwurf zu entwickeln, der mögliche Modelle für diätologische Maßnahmen im österreichischen Strafvollzug abbildet und kompakt zusammenfasst.

Die Bearbeitung der Fragestellung „Welche Konzepte lassen sich für diätologische Interventionen, anhand der Interviewergebnisse und der Literaturrecherche aus der BAC1, im österreichischen Strafvollzug ableiten?“, wird mithilfe der Auswertungsergebnisse der Experteninterviews aus der BAC1, als theoretische Konzepterstellung weitergeführt.

Die, in der ersten Arbeit herausgearbeiteten, Anknüpfungspunkte dienen als Grundlage zur Erstellung von Modellsäulen. Diese können als mögliche Handlungsanleitungen im österreichischen Strafvollzug herangezogen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Nutrition for people in prison conditions represents a huge challenge when it comes to providing for men and women of varying ages, ethnic and religious groups and people with varying states of health.

This paper expands upon the subject of the total institution of prison from a dietetic perspective.

Impetus for dealing with the issue of food for inmates as well as employees in the setting of a total institution in a more health-conscious manner, despite limitations, can contribute to the promotion of health in prison conditions.

With their expertise, dietitians can induce such reorientation processes. Concrete models represent an opportunity to positively restructure the communal catering in prison. Beyond this, models for nutritional education in prison can provide the stimulus for new diet-related areas of action. In addition, nutrition education models in prison may give impetus to new dietary action areas. In particular detainees with diet-related diagnoses benefit from individual nutrition counseling in custody.

The goal of the bachelor thesis 2 “Dietetic starting points in the Austrian penal system – qualitative survey/concept development” is to develop a draft that depicts and summarises possible models for dietetic measures in the Austrian penal system in a compact manner.

This paper pursues the handling of the question “What theoretical models can be derived for dietetic intervention based on the interview results and the literature research from the BAC1 for the development of a concept in the Austrian penal system?” to form a theoretical conceptualisation with the help of the results of the study from the expert interviews carried out in the BAC1.

The points of reference identified in the first thesis serve as a basis for creating pillars for such a model. These can be used as potential guidelines in the Austrian prison system.

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