Titelaufnahme

Titel
Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen mit Zerebralparese - Partizipationsmuster und Einflussfaktoren - Ein Literaturreview
Weitere Titel
Leisure activities of children and adolescents with cerebral palsy - participation patterns and influencing factors - A literature review
AutorInnenBuzek, Stefanie
GutachterSchönthaler, Erna
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Freizeitaktivitäten / Zerebralparese / Ergotherapie / Partizipation / Freizeit / soziodemografische Faktoren
Schlagwörter (EN)leisure activities / cerebral palsy / occupational therapy / participation / leisure / sociodemografic factors
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das vorliegende Review gibt einen guten Überblick bezüglich der Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Zerebralparese. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden welche Freizeitaktivitäten in Anspruch genommen werden und welche soziodemografischen Faktoren einen Einfluss auf die Partizipation aufweisen. Die Teilnahme an Freizeitaktivitäten fördert nicht nur die Entwicklung der eigenen Identität, sondern trägt auch zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Zur Findung der eingeschlossenen Studien wurde eine Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken und ergotherapeutischen Zeitschriften durchgeführt. Anschließend wurden die Ergebnisse von acht quantitativen Studien kritisch bewertet und verglichen. Um die Forschungsfrage zu beantworten, hatten alle TeilnehmerInnen der jeweiligen Studien unter anderem die Aufgabe das CAPE zu absolvieren. Ebenfalls wurden beeinflussende soziodemografische Faktoren anhand von Fragebögen erhoben. Zwei Studien stellten den Unterschied zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Zerebralparese dar.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Kinder und Jugendliche mit Zerebralparese an einer Bandbreite von Freizeitaktivitäten teilnehmen und währenddessen eine große Freude empfinden. Häufig werden informelle und soziale Aktivitäten und jene die der Erholung dienen in Anspruch genommen und oftmals im häuslichen Umfeld durchgeführt. Hemmende Faktoren stellen einerseits motorische Einschränkungen, aber auch unterschiedliche Umweltfaktoren, wie zum Beispiel familiärer Stress dar.

Hinsichtlich der Ergebnisse kann gesagt werden, dass Kinder und Jugendliche mit Zerebralparese an verschiedenen Freizeitaktivitäten teilnehmen, jedoch durch unterschiedlichste Faktoren gehemmt werden. Um den Zugang zu bevorzugten Aktivitäten gewährleisten zu können, ist es Aufgabe der ErgotherapeutInnen individuelle Bedürfnisse aufzugreifen und Adaptierungen der Umwelt vorzunehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

This Review gives a good overview of the participation of children and adolescents with cerebral palsy. The aim of this work is to find out which leisure activities are used and which sociodemographic factors have an influence on the participation of them. Participation in leisure activities not only promotes the development of one's own identity, it also contributes to improve the quality of life.

To find this included studies, a literature search was conducted in various databases and occupational magazines. Subsequently, the results of eight quantitative studies were critically evaluated and compared. To answer the research question, all participants in the respective studies had the task to complete the CAPE. In addition, the influence on the sociodemographic factors was assessed using questionnaires. Two studies show the difference between children and adolescents with and without cerebral palsy.

In summary, children and adolescents with cerebral palsy can participate in a series of leisure activities and enjoy lots of joy. Often, informal and social activities and those that serve the purpose of recreation are often used in the home environment. Inhibiting factors are, on the one hand, motor restrictions, but also different environmental factors such as family stress.

Regarding the results, children and adolescents with cerebral palsy participate in different leisure activities, but are inhibited by a variety of factors. To ensure access to preferred activities, it is the task of the occupational therapists to capture individual needs and to make adaptations to the environment.