Titelaufnahme

Titel
Evidenzen zur schulbasierten Ergotherapie auf Stufe 1 und 2 des Response to Intervention Modells am Beispiel der kindlichen Handschrift – ein Review
Weitere Titel
Evidence for school-based therapy at levels 1 and 2 of the response to intervention model using the example of the child's handwriting - a review
AutorInnenGrablechner, Jana
GutachterSchönthaler, Erna
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Grafomotorik / Schulbasierte Ergotherapie / Kinder / Schule / Risponse to Intervention
Schlagwörter (EN)Occupational therapy / Grafomotor / Schoolbased therapy / Child* / School / Risponse to Intervention
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung:

Das Schreiben mit der Hand wird in der Ergotherapie als eine wichtige Betätigung des täglichen Lebens gesehen und dient dazu als Kommunikationsmittel. In Schule und Kindergarten verbringen Kinder einen Großteil ihrer Zeit damit zu malen oder zu schreiben. Probleme in diesem Bereich können einen großen Einfluss auf den späteren Schulerfolg haben. Weiters sind Schwierigkeiten mit der Handschrift einer der häufigsten Zuweisungsgründe zur Ergotherapie.

Das Ziel dieses Reviews ist es herauszufinden, ob die Zusammenarbeit von LehrerInnen und ErgotherapeutInnen anhand von Handschriftprogrammen, angewendet bei mehr als einem Kind, Erfolge bringt.

Methodik:

Der Aufbau dieser Arbeit erfolgte in Form eines Literaturreviews. Anhand verschiedener Datenbanken wie CINAHL, PubMed und Sience direct kam es zu den Rechercheergebnissen. Aufgrund definierter Ein- und Ausschlussverfahren wurden sechs Studien ausgewählt. Anschließend kam es bei den gewählten Studien zu einer kritischen Bewertung. Hintergrundinformationen wurden zusätzlich aus den Büchern aus der Bibliothek des FH Campus Wien bezogen.

Ergebnisse:

Die Studien ergaben, dass Handschriftprogramme in den Schulalltag integrierbar sind und signifikante Steigerungen erzielen.

Conclusio:

Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass ein zusätzliches Handschriftprogramm bei Kindern der ersten und zweiten Klasse Volksschule Erfolge bringt. In allen sechs Studien verbesserten sich die Kinder in Bezug auf Lesbarkeit und Tempo signifikant. Die Zusammenarbeit zwischen ErgotherapeutInnen und LehrerInnen scheint trotz zusätzlichem Zeitaufwand gut zu funktionieren. Auch wenn nur in einer Studie der RTI-Ansatz erwähnt wird, ist aus allen Studien ersichtlich, dass es Erfolge bringt, eine große Anzahl von Kindern in die Interventionen einzubeziehen.

Zusammenfassung (Englisch)

Backround:

Writing by hand is seen as an important activity of everyday life in occupational therapy and serves as a means of communication. In school and kindergarten, children spend a lot of their time painting or writing. Problems in this area can have a great impact on the success of the school. Furthermore, difficulties with the manuscript are one of the most common reasons for occupational therapy.

The aim of this review is to find out whether the cooperation between teachers and occupational therapists is achieved by means of handwriting programs applied to more than one child.

Methods:

The composition of this work took the form of a literature review. On the basis of various databases such as CINAHL, PubMed and Sience direct, research results were obtained. Based on defined inclusion and exclusion procedures, the six studies were selected. Subsequently, a critical evaluation was made in the selected studies. Background information was also obtained from the books of the library of the FH Campus Wien.

Results:

The studies showed that handwriting programs can be integrated into the school day and achieve significant increases.

Conclusions:

The results of the studies show that an additional handwriting program in children of first and second class school brings success. In all six studies, children improved significantly in terms of legibility and speed. The co-operation between occupational therapists and teachers seems to work well despite the additional time required. Even if only in one study the RTI approach is mentioned, it is evident from all studies that it brings success to involve a large number of children into the interventions.