Titelaufnahme

Titel
Evidenzen zur Verbesserung der Betätigungsperformanz und Partizipation bei Kindern durch die Sensorische Integrationstherapie
Weitere Titel
Evidence to improve occupational performance and participation in children through Sensory Integration Therapy
AutorInnenHuber, Julia
GutachterStadler-Grillmaier, Johanna
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Sensorische Integrationstherapie / Betätigungsperformanz / Partizipation / Ergotherapie
Schlagwörter (EN)Sensory Integration Therapy / Occupational Performance / Participation / Occupational Therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Die Sensorische Integrationstherapie (SI) wurde vor fast 50 Jahren von A. Jean Ayres als Konzept für die Verarbeitung und Integration von Empfindungen des zentralen Nervensystems entwickelt. Hauptsächlich wird sie bei Kindern, mit Problemen in der sensorischen Verarbeitung von Reizen, angewendet. Die SI ist ein prozessorientierter Ansatz und verbessert, anhand von verstärkten sensorischen Reizen während bedeutungsvoller Aktivitäten und durch die Förderung von angepassten Reaktionen, die Funktion des zentralen Nervensystems.

Ziel dieses Literaturreview ist es, einen Überblick über die Sensorische Integrationstherapie nach Ayres zu geben und deren Interventionen zur Auswirkung auf die Betätigungsperformanz und die Partizipation bei Kindern zu überprüfen.

Methode: Die Literarturrecherche für dieses Review wurde in den Datenbanken CINAHL, Academic Search Elite, Chochrane Library und OT Seeker zwischen 20. Februar 2017 und 4. März 2017 durchgeführt. Zusätzlich erfolgte eine Handrecherche in Fachbüchern und Fachzeitschriften der Studiengangsbibliothek. Von 835 Treffern wurden 40, nach Sichtung der Titel und Keywords, für die weiteren Schritte der Selektion ausgewählt.

Ergebnisse: Die Ergebnisse der ausgewählten Literatur beschreiben alle eine positive Auswirkung der Sensorischen Integrationstherapie und bestätigen somit die Effektivität der SI-Interventionen. Sie zeigen sowohl Verbesserungen in der funktionellen Ebene, als auch in den Bereichen der Betätigungsperformanz und in der Partizipation bei Kindern.

Conclusio: Obwohl die Effektivität der SI in allen Studien bestätigt wird, ist eine Generalisierung aufgrund der geringen TeilnehmerInnenzahl nicht möglich. Für die weiteren Untersuchungen wird empfohlen, mehr qualitative Studien miteinzubeziehen (z.B. ein Elterninterview), da die Ergebnisse nach wie vor funktionsorientiert sind.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The Sensory integration therapy (SI) was developed almost 50 years ago by A. Jean Ayres as a concept for the processing and integration of sensations of the central nervous system. It is mainly used for children with problems in the sensory processing of stimuli. The SI is a process-oriented approach and enhances the function of the central nervous system by increasing sensory stimuli during significant activities and by promoting adapted responses.

The aim of this review is to provide an overview of Ayres sensory integration therapy and to examine their interventions on the impact on exercise performance and participation of children.

Method: The literary search for this review was conducted in the databases CINAHL, Academic Search Elite, Chochrane Library and OT Seeker between 20th February 2017 and 4th March 2017. In addition, a handresearch was given in specialist books and trade journals of the Studiengangsbibliothek. From 835 hits 40, after reviewing the titles and keywords, were selected for the further steps of the selection.

Results: The results of the selected literature all describe a positive effect of sensory integration therapy and thus confirm the effectiveness of SI interventions. They show both improvements in the functional level, as well as in the areas of occupational performance and participation of children.

Conclusio: Although the efficacy of the SI was confirmed in all studies, generalization is not possible due to the small group of participants. Further studies are recommended to include more qualitative studies (for example a parent interview), because the results are still function-oriented.

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