Bibliographic Metadata

Title
Partizipation im Alter: Bedeutung von Generationenbeziehungen auf das Wohlbefinden älterer Menschen
Additional Titles
Participation in old age: Importance of intergenerational relationships on the well-being of older people
AuthorWanek-Stanton, Hertha Geraldina
Thesis advisorRitschl, Ulrike
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Generationenübergreifende Aktivitäten / Ältere Menschen / Kinder / Wohlbefinden / Partizipation
Keywords (EN)intergenerational activities / older people / children / well-being / participation
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Hintergrund: Durch die steigende Lebenserwartung erhöht sich der damit zusammenhängende Pflegebedarf. Die demographischen Veränderungen bedingen, dass Pflege in der Familie immer seltener möglich ist und die älteren Menschen den Kontakt zu den jüngeren Generationen verlieren. Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der älteren Menschen zu fördern und das Gesundheitssystem zu entlasten, müssen in der Zukunft vermehrt präventive Maßnahmen durchgeführt werden.

Ziel: Mit dieser Arbeit wollen wir für ErogotherapeutInnen im geriatrischen Bereich eine Übersicht über eine Bandbreite an generationenübergreifende Interventionsmöglichkeiten bieten, die älteren Personen die soziale Partizipation mit Kindern ermöglichen und darstellen, wie diese zu deren Wohlbefinden beitragen können.

Methodik: Der Aufbau dieser Arbeit entspricht einem Scoping Review. Dafür wurden die Datenbanken Cinahl, Pubmed, Cochrane und Ot Seeker mittels definierter Suchbegriffe nach relevanten Studien abgefragt. Weiters wurde in Handrecherche nach geeigneter Literatur gesucht.

Ergebnisse: Es konnte bestätigt werden, dass generationsübergreifende Interventionen soziale Partizipation fördern. Ebenfalls, dass diese es den älteren Menschen ermöglichen, neue Aufgaben zu finden und neue Betätigungen zu erlernen. Positive Veränderungen in ihrem sozialen und seelischen Wohlbefinden, der Durchführung der ADLs, der körperlichen Gesundheit, dem sozialen Verhalten und der Partizipation konnten belegt werden.

Conclusio: In der Zukunft sollte der älteren Generation vermehrt die Möglichkeit gegeben werden, an generationenübergreifenden Aktivitäten teilzunehmen um die soziale Partizipation zu fördern und damit positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der älteren Menschen zu erzielen.

Abstract (English)

Background: With the increase in life expectancy the demand for care grows. Changing family structures have an effect on the availability of care for older people, plus greater geographical distances result in lack of contact between young and old. To improve the health and well-being of the older people and at the same time relieve the burden on the health system, there is a need for more preventive measures in the future.

Aim: The purpose of this thesis is to provide geriatric OTs with a summary of diverse intergenerational activities, which allow older people to engage in social participation and generational relationships with children. Additionally it will outline the outcomes of these activities on the well-being of the older participants.

Methods: The design of a scoping review was chosen. A systematic online search for eligible literature was conducted with defined search terms in the following databases: Cinahl, Pubmed, Cochrane und OT Seeker. Additional literature was searched for by hand.

Results: Results showed that intergenerational interventions facilitate social participation. Additionally they permit the older people to find new tasks and introduce them to new activities. Positive impact upon social and psychological well-being, the ADL status, the physical health, the social behaviour and the participation could be verified.

Conclusions: In future the older generation should be given more opportunities to take part in intergenerational activities to enhance social participation and to achieve positive effects on the well-being and health of the older people.