Titelaufnahme

Titel
Resultate exzentrischen Ausdauertrainings: eine Literaturrecherche
Weitere Titel
Results of eccentric endurance training: a literature research
AutorInnenErtl-Vallant, Max
GutachterKainzbauer, Georg
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Fragestellung und Ziel dieser Arbeit:

Die zentrale Fragestellung die sich aus dem Problemaufriss ergibt lautet „Welche Resultate können mit exzentrischem Ausdauertraining in der kardialen Rehabilitation erzielt werden?“

Anhand der durchgeführten Literaturrecherche, und der leitenden Fragestellung folgend, sollen nachstehende Punkte beantwortet werden:

• Wie lautet die Definition und was sind Charakteristika exzentrischen Ausdauertrainings?

• Auf welche Arten kann exzentrisches Ausdauertraining durchgeführt werden?

• Wie sehen die Resultate (Verbesserungen der Muskelkraft, metabolische Veränderungen und Ergebnisse bei funktionellen Testungen) exzentrischen Ausdauertrainings bei gleichzeitig bestehenden kardialen Erkrankungen aus?

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine nicht – empirische Forschungsarbeit. Zur Beantwortung der zentralen Fragestellung und der oben genannten Unterfragen werden wissenschaftliche Studien und Fachbücher herangezogen und kritisch gegenübergestellt. Das genaue methodische Vorgehen ist in Kapitel 4 beschrieben.

Zusammenfassung der Arbeit:

Die in dieser Arbeit aufbereiteten Informationen zu exzentrischem Ausdauertraining, beantworten die zu Beginn gestellte Forschungsfrage und deren Unterfragen.

In Kapitel 2.1 wurde beschrieben, dass keine klare, allgemein gültige Definition für den Begriff „exzentrisches Ausdauertraining“ in der aktuellen Literatur gefunden wurde. Die Merkmale exzentrischer Muskelaktivität, sowie eine Trainingsdauer über einen längeren Zeitraum scheinen jedoch unter anderem Schlüsselkriterien zu sein, um eine Trainingsart als exzentrisches Ausdauertraining bezeichnen zu können.

Dank neuartiger Gerätschaften wie unter anderem dem exzentrischen Fahrrad- oder Armergometer sowie Laufbänder mit negativer Steigung gibt es mehrere Möglichkeiten exzentrisches Ausdauertraining durchzuführen. In der weiteren Literaturrecherche zeigt sich, dass in der kardialen Rehabilitation häufig das exzentrische Ergometer Training in Studien durchgeführt wurde.

Die Resultate von exzentrischem Ausdauertraining wurden in Kapitel 3.2 aufbereitet. Es wurden bei funktionellen Testungen, wie dem 6 Minuten Geh Test, signifikante Verbesserungen erzielt. Verglichen mit traditionell konzentrischem Training wurden jedoch keine signifikanten Unterschiede festgestellt (Gremeaux et al., 2010). Auch bei Veränderungen der Muskelkraft der unteren Extremität waren die Ergebnisse exzentrischen Ausdauertrainings ähnlich bis signifikant besser verglichen mit jenen des konzentrischen Ausdauertrainings (Casillas et al., 2016). Hinsichtlich metabolischer bzw. hämodynamischer Veränderungen konnten Meyer et al. (2003) eine geringere kardio-vaskuläre Belastung, sowie einen geringeren metabolischen Bedarf bei exzentrischem Ausdauertraining, verglichen mit konzentrischem Ausdauertraining, identifizieren.

Literaturverzeichnis:

Casillas, J. M., Besson, D., Hannequin, A., Gremeaux, V., Morisset, C., Tordi, N.,… Laroche, D. (2016). Effects of an eccentric training personalized by a low rate or perceived exertion on the maximal capacities in chronic heart failure: a randomized controlled trial. European journal of physical and rehabilitation medicine, 52(2), 159-168.

Gremeaux, V., Duclay, J., Deley, G., Philipp, J. L., Laroche, D., Pousson, M., & Casillas, J. M. (2010). Does eccentric endurance training improve walking capacity in patients with coronary artery disease? A randomized controlled pilot study. Clinical Rehabilitation, 24(7), 590-599. doi:10.1177/0269215510362322

Meyer, K., Steiner, R., Lastayo, P., Lippuner, K., Allemann, Y., Eberli, F.,… Hoppeler, H. (2003). Eccentric Exercise in Coronary Patients: Central Hemodynamic and Metabolic Responses. Medicine and science in sports and exercise, 35(7), 1076-1082. doi:10.1249/01.MSS.0000074580.79648.9D