Bibliographic Metadata

Title
Schulterdiagnostik – Röntgen obsolet? : Radiologie und Assessments auf dem Prüfstand
Additional Titles
Shoulder diagnostics – X- ray obsolete? Radiology and assessments on trial
AuthorFrank, Josef
Thesis advisorReicher, Eva
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Hinter der häufig gestellten Diagnose Schulterimpingement, können eine Reihe von Pathologien stehen, bei denen unterschiedliche Strukturen betroffen sein können. Es kann subacromial (extern), oder intraarticulär (intern) zum Impingement kommen. In beiden Fällen ist das Vorhandensein eines painful arcs (Schmerzhafter Bogen) charakteristisch. Da bei diesem klinischen Erscheinungsbild verschiedene Strukturen als Schmerzquelle in Frage kommen, ist es essenziel diese differenzieren zu können.(Hanchard N.C, Lenza M., Handoll H.H, Takwoingi Y. 2013).

Die anteroposteriore (a.-p.) Aufnahme in leichter Außenrotation mit profilgebendem Tuberculum majus und die axiale Schultergelenksaufnahme mit abduziertem und in 90 Grad im Ellenbogen flektiertem Arm sind Standardeinstellungen für die primäre Abklärung bei Schulterschmerzen (Casper, Engelhardt 2016). In der Physiotherapie dagegen kommen Assessments zum Einsatz die Strukturen und Funktionen eines Gelenks (der Schulter) erheben und eine Arbeitshypothese „Impingement“ bestätigen oder wiederlegen. Für die Evaluation der konservativen Behandlung eines Impingement können die Methoden beider Professionen herangezogen werden. Assessments sollen in der folgenden Arbeit dem klassischen Röntgenbefund gegenübergestellt werden. Hieraus lässt sich folgende zentrale Frage ableiten:

Welche Ergebnisse liefern Struktur und Funktionsspezifische Assessments bei einem Impingement im Vergleich zu Röntgenbefunden? – Welche Qualitäten/ Vorteile bieten die beiden Zugänge?

Die hier zusammengetragenen Informationen sollen das Fundament einer Arbeit bilden, die der Frage nachgeht, inwiefern Physiotherapeuten_Innen bei der Abklärung von subacromialer Impingementsymptomatik auf Informationen aus Röntgenbildern angewiesen sind. Um dies zu erörtern, wurden die beteiligten Strukturen und funktionellen Zusammenhänge beschrieben, die wesentlichen Assessments zusammengetragen und die Grundlagen der Röntgenbefundung erklärt. In weiterer Folge wird nun ein Vergleich stattfinden, der mit aktuellen wissenschaftlichen Studien zu den jeweiligen Themen begründet wird.