Titelaufnahme

Titel
Assessments zur Messung der Muskelkraft des M. quadriceps femoris und der Hüftabduktoren bei Hüft- und Knie-TEP-PatientInnen - Eine Einführung
Weitere Titel
Assessing quadriceps and hip abductor strength in patients with total hip and knee arthroplasty - An introduction
AutorInnenSaukel, Lena
GutachterGruber, Silke
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Studien zu Knie-TEP-PatientInnen erhoben meist nur die Quadricepskraft, während Studien zu Hüft-TEP-PatientInnen die Kraft der Abduktoren ebenso oft erhoben. Etwa die Hälfte der Studien ermittelte die Muskelkraft prä-operativ, die meisten Studien auch post-operativ innerhalb eines Jahres. Bei mehr als der Hälfte der Studien (Hüft- und Knie-TEP) wurde ein Vergleich zwischen betroffenem und nicht-betroffenem Bein angestellt. Jeweils etwa ein Drittel zog nur das betroffene Bein bzw. eine gesunde Kontrollgruppe mit in die Betrachtung ein. Die am häufigsten angewandte Kraftdiagnostik war die Erhebung der isometrischen Muskelkraft, die bei Kraftmessungen des M. quadriceps femoris bei einem Kniegelenkswinkel von 60° bzw. 75° durchgeführt wurden. Isokinetische Messungen wurden meist in einem Bewegungsumfang von 90°-0° Knieflexion (erlaubtes Ausmaß in den ersten post-operativen Phase) bei Winkelgeschwindigkeiten zwischen 15°/s und 240°/s erhoben, wobei die Messungen meist bei 60°-180°/s durchgeführt wurden. Das isokinetische Dynamometer fand bei Knie-TEP-PatientInnen am häufigsten Anwendung, bei Hüft-TEP-PatientInnen war es das HHD, wobei fünf davon fixiert wurden. Nicht zuletzt wurden die Parameter Schmerz, leistungsbasierende Tests sowie Fragebögen zur Selbsteinschätzung bei in etwa der Hälfte der Studien angewandt.