Bibliographic Metadata

Title
CIMT vs. Bimanuelle Therapie nach einem zerebralen Insult
Additional Titles
CIMT vs. bimanual therapy after a cerebral insult
AuthorWaltl, Theo
Thesis advisorSchume, Claudia
Published2018
Date of SubmissionJune 2018
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Die Constraint – Induced Movement Therapy (CIMT) ist eine Therapiemethode, die zur Re- habilitation der Spätfolgen eines Insults eingesetzt werden kann. Hierbei handelt es sich um eine auf die betroffene obere Extremität fokussierte Therapieform, die von Dr. Edward Taub entwickelt wurde. Die bestmögliche Wiedererlangung motorischer Fähigkeiten in der betroffenen oberen Extremität und die dadurch erreichte Steigerung in der Autonomie des/der Patienten/In in seinem/ihrem täglichen Leben sind die vorrangigen physiotherapeu- tische Ziele.

Gemäß diesem Therapiekonzept wird vorwiegend der hemiparetische Arm in der täglichen Therapiezeit stimuliert und aktiviert. Dies geschieht, indem der gesunde Arm in seiner Be- wegung über einen längeren Zeitraum gänzlich limitiert wird, um Kompensationsbewegun- gen auszuschließen. Durch intensives wiederholtes Training wird die Vernetzung neurona- ler Pfade im Gehirn angeregt. Durch diese Impulse wird die nervale Ansteuerung der zuvor gelähmten Extremität wieder verbessert.

Das therapeutische Vorgehen gemäß CIMT wird der Bimanuellen-Therapie gegenüberge- stellt. Diese Therapieform verfolgt kontrovers zur CIMT den Ansatz, dass in der physiothe- rapeutischen Rehabilitation beide Seiten zum Einsatz kommen und symmetrisch, wie auch gegenläufig stimuliert werden.

Die Gegenüberstellung der beiden therapeutischen Konzepte erfolgt anhand von Parame- tern wie Kraft, Feinmotorik, Sensomotorik, ROM, welche Ausdruck der wiedererlangten Funktionalität und Autonomie sind.