Titelaufnahme

Titel
Der Vergleich zwischen passiver Mobilisation und aktiver Bewegungstherapie nach einer Operation der glenohumeralen Rotatorenmanschette
Weitere Titel
The comparison between passive mobilization and active exercise therapy after surgery of the glenuhumeral rotator cuff
AutorInnenWastian, Johanna
GutachterWidhalm, Klaus
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Schulter ist ein sehr komplexes Kugelgelenk, welches für eine funktionelle Beweglichkeit eine gute Balance zwischen glenohumeraler Stabilität und Mobilität benötigt.

Die Rotatorenmanschette umgibt das Schultergelenk und arbeitet als dynamischer Stabilisator durch Aufrechterhaltung der Stabilisation während einer Bewegung in der Schulter.

Auf Grund der hohen Mobilität der Schulter, ist sie sehr anfällig für Verletzungen.

In den meisten Fällen einer totalen Rotatorenmanshettenruptur ist eine chirurgische Intervention/Rekonstruktion notwendig.

Ein großes Problem nach einer RM-Operation ist ein erneuter Riss durch zu große postoperative Belastung, oder Schultersteifigkeit durch zu geringe Belastung. Der/Die Physiotherapeut/in hat einen bedeutenden Einfluss auf den Heilungsprozess.

Bisherige Studien zeigen eine Vielzahl an verschiedenen Rehabilitaionsprozessen auf. Diese bestehen aus Passiver und aktiver Therapie mit unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten, berücksichtigend Dauer, Häufigkeit und Intensität. Die Effektivität der Therapie ist daher von mehreren Variablen abhängig.

Ein Vorrangiges Ziel der Rehabilitation soll daher die Reduktion der spannenden Schmerzen der Schultermuskulatur sein, da die Schutzspannung die Beweglichkeit des operierten Armes beeinträchtigt.

Zu klären gilt, ob eine passive Mobilisation, oder eine aktive Bewegungstherapie nach einer Operation der glenohumeralen Rotatorenmanschette ein besseres Outcome aufweist.

Diese Bachelorarbeit ist eine Literaturstudie. Die Literaturrecherche zur Thematik wurde anhand einer PICO Frage durchgeführt. Die Rehabilitationsprogramme aus den vier ausgewählten Studien wurden genauer analysiert und verglichen. Die fortschreitenden, aktiven und passiven Methoden wurden je nach Studie in einer Tabelle dargestellt.

Eine länger dauernde Immobilisationsphase oder ein späterer Beginn mit aktiver Therapie gibt keine Hinweise auf eine folgende erhöhte Schultersteifigkeit. Ein zu früher Beginn mit aktiven Übungen kann das Risiko auf einen erneuten Riss erhöhen. Generell war kein signifikanter Unterschied zwischen den meisten verglichenen Gruppen zu erkennen.

Da die einzelnen Studien verschiedene Programme miteinander vergleichen, konnte man keine eindeutige Antwort auf die Fragestellung geben.