Titelaufnahme

Titel
Die Basis einer guten Haltung – der Beckenboden : Die Auswirkungen der Muskelaktivität des Beckenbodens auf verschiedene Körperpositionen
Weitere Titel
The foundation of a good posture – the pelvic floor The effect of pelvic floor muscle activity in different body positions
AutorInnenHanzal, Theresa
GutachterStelzhammer, Christine
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Beckenboden / Haltung / Körperposition / Muskelaktivität / Bauchmuskulatur / EMG
Schlagwörter (EN)pelvic floor muscle / posture / body posture / muscle activity / abdominal muscle / EMG
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext

Der Beckenboden ist das fundamentale Zentrum des Körpers und stellt einen wichtigen Schlüsselpunkt zu einer guten Körperhaltung dar. Er steht in engem funktionellen Zusammenhang zur Rumpfkapsel sowie der gesamten Lenden-Becken-Hüft-Region, weshalb auch ein großer Einfluss der Haltung auf die Beckenbodenmuskulatur und vice versa besteht.

Methodik

Bei der vorliegenden Bachelorarbeit handelt es sich um eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Zur Beantwortung der zentralen Fragestellung: „Welche Wechselbeziehung besteht zwischen der Muskelaktivität des Beckenbodens und alltagsrelevanter Körperpositionen bei gesunden kontinenten Frauen?“ wurde im Zeitraum von September 2017 bis Februar 2018 primär in der Online-Datenbank PubMed nach Literatur gesucht. Hierfür wurden außerdem Bücher aus dem Eigenbestand verwendet oder aus der Bibliothek der FH Campus Wien.

Alle in dieser Arbeit vorkommenden Studien sind in englischer Sprache und im Volltext verfügbar.

Hauptergebnisse

Zur Beantwortung der zentralen Fragestellung wurden nach erfolgter Qualitätskontrolle der Literatursuche vier Studien herangezogen. Diese kamen zu dem Schluss, dass mit zunehmender Aufrichtung die Muskelaktivität des Beckenbodens ansteigt. Sei es von der Rückenlage in den Sitz, von krummer Sitzhaltung in eine Aufrechte, oder vom Sitz in den Stand.

Schlussfolgerung

Anhand der aktuellen Studienlage lassen sich aufgrund der Stichprobenumfänge sowie der Studienqualität keine Rückschlüsse auf die weibliche Gesamtpopulation ziehen. Dennoch kann gesagt werden, dass eine an die aktuelle Symptomatik angepasste Beckenpositionierung der PatientInnen während der physiotherapeutischen Intervention einen relevanten Faktor darstellt. Dies gilt insbesondere bei der Behandlung von Beckenbodendysfunktionen oder Funktionseinschränkungen der Lenden-Becken-Hüft-Region.

Zusammenfassung (Englisch)

Context

The pelvic floor is the fundamental center of the body and is an important key to good posture. It’s closely related to the trunk capsule and the entire lumbar pelvic hip region, which is why it has a great influence on the pelvic floor muscles and vice versa exists.

Methods

The present bachelor thesis is a non-empirical research. To answer the research question: “What correlation exists between the pelvic floor muscle and everyday body positions in healthy continent women?” it was searched in the period from September 2017 to February 2018. The search was primarly conducted in the online database PubMed for literature. For research purposes, books from own collections or from the library of FH Campus Wien were used. All studies in this paper are available in English and in full text.

Main results

To answer the central question, four studies were used after quality control of the literature search. They conclude that with increasing erection the muscle activity of the pelvic floor increases. Whether it’s from the supine position to the seat, from crooked sitting posture to an upright posture or from a seat to a standing posture.

Conclusion

Based on the current study situation, no conclusions can be drawn on the female population due to the sample size and study quality. Nevertheless, it can be said that pelvic positioning of the patients during physiotherapeutic intervention, which is adapted to the current symptoms, is a relevant factor. Especially when it comes to the treatment of pelvic floor dysfunction or functional limitations of the lumbar pelvic hip region.