Titelaufnahme

Titel
Schambeinentzündung – Evaluierung geeigneter physiotherapeutischer Maßnahmen zur Rehabilitation im Profifußball
Weitere Titel
Osteitis pubis – Evaluation of suitable therapeutic measures of rehabilitation for professional active football players
AutorInnenScholz, Niklas
GutachterEder, Angelika
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Schambeinentzündung / Osteitis pubis / Profifußball / Rehabilitation / Intervention / Maßnahmen / konservative Therapie / Physiotherapie
Schlagwörter (EN)Osteitis pubis / professional football players / rehabilitation / intervention / conservative therapies / physiotherapy / return to sport
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die steigende Inzidenz der an Schambeinentzündung erkrankten, professionell tätigen FußballspielerInnen besteht die Notwendigkeit, dass sich das medizinische Personal, insbesondere PhysiotherapeutInnen, ausreichend mit evidenzbasierten Techniken und Maßnahmen in Hinblick auf die Rehabilitation der SportlerInnen beschäftigt. Um die zentrale Fragestellung, welche evidenzbasierten, physiotherapeutischen Maßnahmen laut Literatur empfohlen werden, wurde eine Literaturarbeit verfasst. Die Datenbanken PuBMed, Pedro und Google Scholar wurden systematisch nach Studien durchsucht, die sich mit der konservativen Therapie der Schambeinentzündung auseinandersetzen, und deren Aktualität das Jahr 2003 nicht unterschreiten. Da es essentiell für das Verständnis einer solch komplexen Krankheit ist, über die betroffenen anatomischen Strukturen und deren Zusammenhang mit den Belastungen im Fußball Bescheid zu wissen, wurden diese in dieser Literaturarbeit genauer erörtert. Die Suche nach empfohlenen, evidenzbasierten Maßnahmen brachte die folgenden Resultate. Bei der Behandlung der Schambeinentzündung sind kaum Techniken beziehungsweise Therapieansätze kontraindiziert, doch alles in allem gibt es in der Literatur Überschneidungen in vier Punkten. Das Senken des Tonus überaktiver Strukturen, meistens in Form der Adduktoren, das Erweitern der Hüftbeweglichkeit, das Kräftigen der Adduktoren und die Arbeit an der Rumpfstabilität sind laut der verglichenen Literatur ideale Interventionen, um das Ziel einer vollständigen sowie schmerzfreien Rückkehr in den Sport verfolgen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

The rising incidence of osteitis pubis among professional football players makes demands on medical personnel, particularly on physiotherapists, who deal with the rehabilitation of sports people. A scientific paper has been written in order to answer the central question of which physio therapeutic measures are recommended. The databases PuBMed, Pedro and Google Scholar were systematically investigated for studies on conservative therapies of osteitis pubis, all of which were written after 2003. As it is essential to the understanding of such a complex illness, one should be informed of the affected anatomical structures and their connection with strain in football. This problem has been dealt with in greater detail in this paper. Searching for recommended, evidence-based measures showed the following results. When treating osteitis pubis nearly no techniques or therapeutic approaches are contraindicated, but nonetheless four overlapping points are found in the respective literature. Lowering the tone of overactive structures, in most cases in the form of adductors, extending the hip flexion, strengthening the adductors and working on the core stability are according to the literature compared ideal interventions to pursue the goal of a complete as well as pain-free return to the sports area.