Titelaufnahme

Titel
Ist eine Hand effektiver als zwei? : CIMT vs. Bimanuelle Therapie nach einem zerebralen Insult – Eine Überblicksarbeit
Weitere Titel
Is one hand more effective than two? CIMT vs. bimanual therapy after a cerebral insult – A review paper
AutorInnenWaltl, Theo
GutachterSchume, Claudia
Erschienen2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)CIMT / Constraint – Induced Movement Therapie / Bimanuelle Therapie / Schlaganfall / Zerebraler Insult
Schlagwörter (EN)CIMT / Constraint – Induced Movement Therapy / Bimanual therapy / Stroke / cerebral insult
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Kontext

In den industrialisierten Ländern ist heutzutage die Diagnose „Schlaganfall“ eine der häu- figsten demographischen Erkrankungen, somit nimmt die Rehabilitation der Folgeschäden einen bedeutsamen Stellenwert in der Physiotherapie ein.

Die vorliegende Überblicksarbeit befasst sich mit den Auswirkung der Constraint-Induced Movement Therapy (CIMT) im Vergleich zu einem bimanuellen Training bei der Rehabilita- tion von Erwachsenen nach einem zerebralen Insult im Hinblick auf die Autonomie im täg- lichen Leben. Beide Konzepte sind bezüglich ihrer Effizienz wissenschaftlich belegt und zeigen Erfolge in der Praxis, jedoch unterscheiden sie sich in ihrer Ideologie deutlich von- einander.

Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist es, die profitablen Aspekte der jeweiligen Thera- pieform zu analysieren, um somit der Physiotherapie die Vorzüge der Behandlungsmetho- den aufzuzeigen.

Methodik

Es handelt sich bei dieser Arbeit um eine nicht-empirische Forschungsarbeit. Durch eine systematische Literaturrecherche wurden vier Studien generiert, welche analysiert und de- ren Resultate gegenübergestellt und anschließend diskutiert wurden.

Hauptergebnisse

Die Auswertung der Studien ergab, dass beide Therapieformen Verbesserungen der pare- tischen oberen Extremität bewirkten, sich aber Unterschiede bezüglich der Verbesserung proximaler wie distaler Strukturen zeigten.

Schlussfolgerung

Durch die Erkenntnis, dass es Differenzen zwischen den beiden Therapieformen im Bezug auf die Verbesserung unterschiedlicher Lokalisation gibt, kann man die Therapie individuell an die Defizite des Patienten anpassen. Somit ist die Berechtigung beider Konzepte in der Physiotherapie belegt.

Aufgrund der Inhomogenität der Studien sowie der gering ausfallenden Teilnehmerzahl be- darf es noch weiterer Forschung, um die spezifischen Vorzüge des jeweiligen Konzeptes zu untermauern.

Zusammenfassung (Englisch)

Context

Today in the industrialized countries, the diagnosis of "stroke" is one of the most common demographic diseases, so the rehabilitation of the consequential damage plays a significant role in physiotherapy.

This review examines the impact of constraint-induced movement therapy (CIMT) and bi- manual training in adult rehabilitation following cerebral insult in terms of autonomy in daily life. Both concepts are scientifically proven in terms of their efficiency and show success in practice, however, they clearly differ in their ideology from each other.

The aim of this paper is to analyze the profitable aspects of each form of therapy in order to show physiotherapy the advantages of the treatment methods.

Method

This work is a non-empirical research. A systematic literature search generated four stu- dies, they were analyzed and their results were compared and subsequently discussed. Main Results

The evaluation of the studies showed that both forms of treatment brought about improve- ments in the paretic upper limb, but showed differences in the increase of proximal and distal structures.

Conclusion

By recognizing that there are differences of both forms of therapy in relation to the impro- vement of different localization, one can adapt the therapy individually to the deficits of the patient. Thus, both concepts have proven their justification in physiotherapy.

Due to the inhomogeneity of the studies, as well as the low number of participants, further research is needed to substantiate the specific advantages of the respective concept.